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Fr, Mär

Kreis Steinfurt dominiert den Westfalentag

Ein starkes Team – der Kreisreiterverband Steinfurt: (oben v.l.) Atsusi Sakata, Alexandra Bergwall-Ingvarsson, Eyelyn Beyer, Oliver Oelrich, Petra Middelberg; (unten v.l.) Herbert Schmerling, Grit Schulze Wierling, Ann-Christin Wienkamp und Julia Werning. Foto: Simone Friedrichs

Reit- & Fahrsport

Münster / Kreis Steinfurt (sf). Traditionell beginnt der K+K-Cup in der Halle Münsterland mit dem Westfalentag: Die Kreisreiterverbände aus Westfalen gehen als Mannschaften in Prüfungen der Klasse M an den Start. Mit souveränen Leistungen konnte hier der Kreisreiterverband in beiden Disziplinen überzeugen.

 

 

Die Dressur-Equipe trat als Titelverteidiger an. Und auch am Mittwoch bewies Teamchef Oliver Oelrich wieder, dass auf seine Auswahl Verlass ist. Mit Petra Middelberg (RV Lienen) und Ann-Christin Wienkamp (RV Mesum) setzte er auf Erfahrung und Sicherheit im Dressurviereck.

Für den Punkt Nachwuchsförderung zog er Julia Werning (RV Greven, Foto l.) aus dem Hut. Schon in der Qualifikationsrunde zeigten die drei Amazonen starke Leistungen: Ann-Christin Wienkamp siegte mit Scuderia (73.97 Prozent), Petra Middelberg kam auf Rang 3 mit Bodyguard (71, 52), gefolgt von Julia Werning und Las Vegas (71). Für die Kür pokerte der Teamchef hoch, denn er nahm ausgerechnet Ann-Christin Wienkamp raus: „Wir möchten Scuderia schonen für die S-Dressur am Wochenende. Petra und Julia schaffen das auch“, war sich Oelrich sicher. Und er behielt Recht: In der Kür reichten die Prozente ebenfalls für den Sieg.

Julia Werning. Foto: Simone Friedrichs

Die Springreiter werden schon seit Jahren mit sicherem Auge von Herbert Schmerling ausgewählt. Grit Schulze Wierling (RV Altenberge), Alexandra Bergwall-Ingvarsson (RV Greven) und Evelyn Beyer (RV Mettingen) blieben im Umlauf fehlerfrei, sodass Atsushi Sakata (RV Greven) sein Pferd für das Finale schonen konnte und zwei Abwürfe billigend in Kauf nahm. Hier machten es die Steinfurter für alle richtig spannend: Schulze Wierling bekam vier Fehler, die anderen drei blieben Null – das bedeute ein finales Stechen zwischen Sauerland und Steinfurt.

Foto: Simone Friedrichs

Natürlich schickte Schmerling hier sein Ass ins Rennen: Sakata (Foto unten) musste nach dem Vier-Fehler-Ritt des Sauerländers Klaus Otte-Wiese nur noch sauber durch den Parcours kommen und überzeugte auch hier mit Coolness und souveräner Eleganz.

 


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