Erste Bahnschienen im Speller Hafen verlegt

Foto: Samtgemeinde Spelle

Wirtschaft

Im Zuge der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden die ersten Bahnschienen verlegt. Somit wird das Gelände neben den Verkehrsträgern Straße und Wasser auch über die Schiene angebunden sein und den dort tätigen Firmen äußerst flexible Lieferwege ermöglicht.

 

Bis Ende des Jahres werden im Hafengelände 4,6 Kilometer Bahnschiene verlegt und an die Schienenverbindung zwischen Rheine und Spelle angeschlossen. Nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker ist es aufgrund des zu erwartenden steigenden Logistikaufkommens für die Zukunft erforderlich, die Verkehrsstraßen zu entlasten und die freien Kapazitäten des Binnenweges und der Bahn für den Güterverkehr zu nutzen. „Vor dem Hintergrund der Gleisanbindung stehen unter anderem die hier ansässigen Unternehmen Emsland Flour Mills und H. Bröring bereits in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zur Errichtung eigener Gleisannahmestellen zu beginnen“, machte Hummeldorf auf das starke Interesse der Wirtschaft an dieser Investition deutlich.

Auch Bürgermeis­ter Georg Holtkötter verwies auf die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsraumes: „Mit der Anbindung an den Verkehrsträger Schiene wird der Hafen für Wirtschaftsbetriebe noch attraktiver und bietet einmalige Standortvorteile. Bereits heute – noch während der Bauphase – können wir eine wachsende Nachfrage verzeichnen.“ Die Kosten des dritten Bauabschnittes belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. „Die Gewerke wurden im Februar 2014 europaweit ausgeschrieben, bevor Anfang Januar 2015 der Auftrag vergeben wurde“, so Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH.

Die Arbeiten werden wohl Ende des Jahres abgeschlossen sein. Künftig wird mit 200 Lastwagen, zwei Schiffen und einem Zug Umschlag pro Tag gerechnet.


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