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Fr, Mär

LWL-Preis für Dr. Christof Spannhof aus Lienen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe vergibt seinen begehrten LWL-Preis für westfälische Landeskunde in diesem Jahr an den Historiker Dr. Christof Spannhoff auf Lienen. Foto: privat

Lengerich

Lienen/Gronau (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 3.100 Euro dotierten LWL-Preis für westfälische Landeskunde in diesem Jahr an Dr. Chris­tof Spannhoff aus Lienen (Kreis Steinfurt). Das hat der LWL-Kulturausschuss in Gronau beschlossen. Spannhoff wird die Auszeichnung für seine „bürgernahe Heimat- und Geschichtsarbeit im Nordmünsterland“ verliehen.

„Christof Spannhoff ist ein ausgewiesener Landeshistoriker, der ehrenamtlich mit außerordentlichem Engagement die westfälische Landesgeschichte, vor allem die des Nordmünsterlandes erforscht und seine Ergebnisse vielen Lesern und Zuhörern vermittelt“, heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde. „Die Liste seiner Publikationen ist beeindruckend, die thematische und epochale Breite ist bewundernswert. Spannhoff verbindet in seinen Beiträgen den neuesten Stand der Forschung mit landesgeschichtlichem Interesse. Er hat bei seinen Forschungen nicht nur die Fachwissenschaft im Auge, sondern es geht ihm auch gerade um geschichts- und heimatinteressierte Bürger“, so der Rat weiter.

Der 1981 in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) geborene Spannhoff, lebt heute in Lienen (Kreis Steinfurt). Er studierte an der Universität Münster Geschichte und Deutsch und promovierte 2013 mit der Dissertationsschrift „Leben ohne die Toten“, in der er die Friedhofsverlagerungen im Kreis Tecklenburg von 1789 bis 1890 behandelte. Seit 2013 ist Spannhoff wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für vergleichende Städtegeschichte Münster. Seit seiner Studienzeit hat Spannhoff zu seiner Heimatregion, dem Tecklenburger Land und zu seinem Heimatort Lienen geforscht. Dieses Engagement hat er kontinuierlich fortgesetzt und regional erweitert.

So arbeitet er heute ehrenamtlich als Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft zur Geschichte des Nordmünsterlandes, im Vorstand des Kreisheimatbundes Steinfurt und als Mitglied in der Volkskundlichen Kommission für Westfalen des LWL.


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