Das Digitale Seniorencafé wird fortgesetzt

Das Seniorencafé existiert seit Dezember. Foto: Jfd

Rheine

Rheine. Im Dezember des vergangenen Jahres hat der Jugend- und Familiendienst e.V. (Jfd) in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Rheine (Bereich Seniorenarbeit) das „Digitale Seniorencafé“ ins Leben gerufen. Jetzt geht das Projekt in die Verlängerung.

Die Zeit des Lockdowns hat gezeigt, wie wichtig digitale Kommunikation gerade für ältere Menschen ist. Treffen in Präsenz sind (noch) nicht möglich, sodass die Videokonferenzen Hochkonjunktur hatten und immer noch haben, trotz aller möglicherweise baldigen Lockerungen. Und so hat sich gezeigt, dass Senioren die digitale Welt immer mehr für sich entdeckt haben.

Dass es bei der Handhabung der Smartphones oder des Laptops eventuell noch Schwierigkeiten geben könnte, hat der Jfd zum Anlass genommen, um sein Seniorencafé erfolgreich an den Start zu bringen. „Wir haben den Leuten den Umgang mit sozialen Medien nähergebracht und werden es auch weiterhin tun“, beschreibt Karin Bockstette vom Jfd die Zielsetzung.

Direkter Ansprechpartner ist Leon Oelgemöller, der seinen Bundesfreiwilligendienst im Fachbereich Bildungsstätte ableistet. „Ich zeige den Senioren, die sich momentan nur per Telefon oder Mail bei mir melden können, wie sie ihr Internet oder Mailprogramm nutzen, wie Online-Shopping funktioniert oder auch, wie sie ein Facebook-Konto eröffnen können“, zählt er die Anfragen und Möglichkeiten auf. Er hofft darauf, dass das Projekt wieder wöchentlich in der Beratungsstelle Arbeit an der Breiten Straße 48 in Präsenz stattfindet. „Das sieht im Moment ganz gut aus, sollten die Inzidenzzahlen weiterhin so fallen.“ Natürlich unter Einhaltung aller geltenden Hygienemaßnahmen, fügt er hinzu.

Auch bei der Vergabe eines Impftermins ist der Jfd Ansprechpartner. „Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und lotsen gemeinsam mit den Senioren durch das Anmeldesystem, sodass sie sicher einen Termin für sich buchen“, verspricht Karin Bockstette.


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