Globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Solardächer und Dämmstoffe – zwei Themen, die Prof. Dr. Thomas Jüstel (l.) und Prof. Dr. Thomas Schupp bei den nächsten Campus-Dialogen erläutern. Foto: FH Münster/Katharina Kipp

Steinfurt

Münster. Die Menschheit steht im 21. Jahrhundert vor vielen Herausforderungen: Klimawandel, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Bekämpfung von Emissionen und Mikroplastik im Trinkwasser, Artenschwund, Bewältigung der Baustoffkrise und effiziente Weiterentwicklung der E-Mobilität.

Welch entscheidende Beiträge zur Lösung das Ingenieurwesen leisten kann, zeigen die Campus-Dialoge der FH Münster. Die Professoren Dr. Thomas Jüstel, Dr. Thomas Schupp und Dr. Andreas Wäsche präsentieren am Mittwoch (16. Juni), wie Ingenieure mit neuen technischen Verfahren und ihrem Know-how die globalen Herausforderungen angehen. Sie bringen auch Zahlen und Daten mit und geben Tipps für zu Hause.

 

„Das Thema Energieverbrauch und dessen Zusammenhang mit CO2-Emissionen ist zurzeit wieder in aller Munde, aber auch Fragen nach Rohstoff- und insbesondere Nahrungsversorgung stehen vor der Tür“, erläutert Schupp, der am Fachbereich Chemieingenieurwesen forscht und Organische Chemie lehrt. Die Experten klären auf über Wasserstoffspeichertechnologien. „Im Grunde wollen viele zurück zur naturnahen und nachhaltigen Versorgung und alternative Transportmöglichkeiten nutzen. Doch es stellt sich auch die Frage, wie komme ich dann noch wo hin “, erklärt Professor Wäsche, Experte für Nachhaltige Chemie und Verfahrenstechnik.

Nach Ansicht der Professoren noch zu wenig wahrgenommen: das Thema Landverbrauch. „Eine drängende Aufgabe ist es, die Fläche auf der Welt richtig zu nutzen. Damit hängt vieles zusammen: nachwachsende Rohstoffe, Baustoffe, Logistik, Klima“, erläutert Prof. Jüstel, Fachmann für das Lehrgebiet Anorganische Chemie und Angewandte Materialwissenschaft. Die Online-Veranstaltung findet statt um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich unter fhms.eu/CampusDialoge21

Studieninteressierte und Studierende der Ingenieurswissenschaften, Unternehmen, Einzelpersonen – alle sind eingeladen.


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