Aktuelle Coronavirus-Fälle und Quarantäne im Kreis Steinfurt

Corona-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW im Kreis Steinfurt Foto: Bez.-Reg. Münster

Steinfurt

Kreis Steinfurt. +++ Insgesamt 9.400 (+20) Personen im Kreis Steinfurt nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. (Stand: 25.1.2021) Aktuell befinden sich 574 (618) Infizierte in der Isolierung.

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es jetzt im Kreis Steinfurt bisher insgesamt 216 (216)

Im Kreis Steinfurt über 8.600 Corona-Infizierte wieder gesund

Für den Kreis Steinfurt wurden 8.610 gesundete gemeldet.

Corona-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW im Kreis Steinfurt liegt bei 77 (84)

Die Landesregierung verfolgt weiter das Ziel, die Infektionszahlen mit passgenauen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Es gilt eine „Corona-Bremse“ ab 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz). Ab dieser Grenze stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen.

Fallzahlen Corona der letzten 7 Tage/100.000 EW

Fallzahlen Corona der letzten 7 Tage/100.000 EW. Foto: Kreis Steinfurt

Corona Fälle im Kreis Steinfurt

Aus folgenden Kommunen sind Menschen aktuell betroffen: (In Klammern Daten vom Vortag.)

Altenberge: 7 (8)

Emsdetten: 46 (50) 

Greven: 58 (65)

Hopsten: 10 (10)

Hörstel: 35 (36)

Horstmar: 9 (10)

Ibbenbüren: 89 (89)

Ladbergen: 7 (8)

Laer: 4 (4)

Lengerich: 29 (31) 

Lienen: 8 (10)

Lotte: 18 (20)

Metelen: 3 (3)

Mettingen: 16 (17)

Neuenkirchen: 16 (17)

Nordwalde: 11 (15)

Ochtrup: 13 (16)

Recke: 17 (20)

Rheine: 110 (114)

Saerbeck: 5 (7)

Steinfurt: 36 (37)

Tecklenburg: 9 (10)

Westerkappeln: 8 (9)

Wettringen: 10 (12)

Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

+++ Zahlen der Infizierte in Deutschland

Für ganz Deutschland gab das RKI den wert von 111,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. 

RKI meldet heute: 6729 (12.257) neue Corona-Fälle!

RKI zufolge gibt es in Deutschland 266.100 aktive Corona-Fälle!

Seit Beginn der Corona-Datenerfassung haben sich rund 2.141.665 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 

Mit Covid-19 verstorbene: 52.087 (+217)

Mehr als 1.783.000 Geimpfte in Deutschland (163.400 Zweitimpfung / 337.000 in NRW )

Seit dem 28. Dezember veröffentlicht das RKI täglich auch die Zahl der bereits gegen Corona geimpften Menschen in Deutschland.

Der neue Höchststand: Die Gesundheitsämter meldeten am 8.1.2021 31.849 neue Fälle innerhalb eines Tages (am 18.12.2020 mit Nachmeldungen 33.777) und am 14.1.2021 +1.244 (08.01.2021 +1.188) Todesfälle.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland heute bei 1,01  (Vortag: 0,93).

Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel rund so viele weitere Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

In der 1. KW von den rund 1.210.500 getesteten waren 154.700 12,78 % positiv.
In der 2. KW von den rund 1.146.900 getesteten waren 120.410 10,50 % positiv.

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldete dass 4616 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt werden und davon ca. 60% (2618) beatmet werden müssen.

Kreis Steinfurt Grafik Corona Virus Fallzahlen gesamt

Kreis Steinfurt Grafik: Corona Virus Fallzahlen gesamt

Wer ist Impfberechtigt im Kreis Steinfurt?

Ab dem 8. Februar (Montag) können sich auch außerhalb der stationären Pflegeeinrichtungen lebende, über 80-jährige Seniorinnen und Senioren gegen Corona impfen lassen.

Impfberechtigt sind dann zunächst alle Menschen, die vor dem 1. Februar 1941 geboren sind. Diese Personengruppe wird derzeit vom Kreis Steinfurt angeschrieben.
Das Schreiben informiert umfassend zur Impfung, die im Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück durchgeführt wird. Bei den Hausärzten ist aus organisatorischen Gründen zurzeit noch keine Impfung möglich. WEITERLESEN: Corona-Impfungen

Corona-Schnelltest-Aktion

Anfang des Jahres wurde bei der Maschinenfabrik Bernard Krone eine umfangreiche Corona-Schnelltest-Aktion auf freiwilliger Basis durchgeführt. Bei dieser Aktion wurden im Zeitraum von lediglich fünf Tagen insgesamt 2.160 Tests durchgeführt. WEITERLESEN: Corona-Schnelltest

SCHON DIE DRITTE CORONA-VARIANTE

Neue Corona-Mutation in Japan entdeckt - diese sei bei vier Reisenden aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas nachgewiesen worden, teilt das japanische Gesundheitsministerium mit. Weitere Informationen ob das Virus gefährlicher ist, liegt nicht vor.

Dass Viren ständig mutieren, ist lange bekannt. Sars-CoV-2 ist keine Ausnahme und sogar eher langsam darin, überlebensfähige Varianten zu entwickeln. Die erste Mutation wurde in Großbritannien entdeckt und wird VOC 2020/12/01 oder B.1.1.7 genannt. Die britische Regierung teilte zunächst mit, die Mutation sei bis zu 70 Prozent ansteckender als die bislang vorherrschende Variante

Eine zweite Mutation wurde bei genetischen Untersuchungen in Südafrika entdeckt. Das „European Center for Disease Prevention and Control“, ECDC, führt sie unter der Bezeichnung 501.V2. Auch diese Variante wurde inzwischen in anderen Ländern nachgewiesen, darunter Großbritannien und Frankreich. In Südafrika ist diese Virusvariante inzwischen für die meisten Ansteckungen verantwortlich. Auch hier gibt es laut ECDC bislang keine Hinweise darauf, dass sie einen schwereren Krankheitsverlauf verursacht.

Eine weitere Mutation wurde in Brasilien entdeckt. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, ist die Variante nicht identisch mit der britischen oder der südafrikanischen Mutation.

Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer schützt offenbar auch vor den beiden neuen Varianten des Coronavirus. Das geht aus einer Laborstudie des Herstellers Pfizer und der University of Texas hervor.

Was macht die Corona-Pandemie im Kreis Steinfurt

mit Menschen, die ohnehin schon belastet sind, an Ängsten oder an Depressionen leiden?

Wo können sie in dieser Zeit Unterstützung erhalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um psychische Erkrankungen und Belastungen werden seit dem 19. Januar (Dienstag) im Rahmen einer Online-Serie des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege gegeben. Bei manchen sind während der Pandemie Unterstützungs- und Kontaktmöglichkeiten komplett weggebrochen. Diesen wollen wir praxisnah und niederschwellig Informationen und Ansprechpartner bieten. WEITERLESEN: In Corona-Zeit Unterstützung erhalten

Jeder zweite Schweizer Gastro-Betrieb wegen Corona vor Insolvenz

Umfrage: Die Schweizer Hotel- und Gastronomiebranche hat vor einer massiven Pleitewelle der Branche wegen der coronabedingten Schließungen gewarnt. Ohne sofortige Finanzhilfen der Regierung drohe bis Ende März fast der Hälfte der Betriebe die Insolvenz, erklärte der Gastronomieverband Gastrosuisse am Sonntag auf der Grundlage einer Umfrage unter 4000 Unternehmen. Bereits jetzt benötigten 98 Prozent der befragten Betriebe dringend neue Liquidität.

Die Empfindlichkeit der Antigen-Schnelltests bei 60%

ist demnach zum Teil erheblich geringer als von den Herstellern angegeben.

Anders als die sehr zuverlässigen PCR-Tests weisen Antigen-Schnelltests den Erreger nicht anhand seines Erbguts nach, sondern anhand bestimmter Virusproteine. Überprüft wurden der in Deutschland meistverwendete Schnelltest sowie ein zweites Produkt. "Nach unseren Untersuchungen werden nur sechs von zehn Sars-Cov-2-Infektionen erkannt", sagt Oliver Keppler, Chef der Virologie am Max-Pettenkofer-Institut der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. "Anderseits erhalten auch zwei von hundert nicht-infizierten Personen ein falsch-positives Ergebnis."

Mutation aus Großbritannien

ist ein Grund für die aktuelle Schutzmaßnahmen in Deutschland, die verlängert oder gar verstärkt werden müssen. Der wissenschaftliche Name der Mutation ist „VOC 202012/01“. Das steht für das Englische „Variant of Concern, year 2020, month 12, variant 01“ und heißt übersetzt in etwa besorgniserregende Variante aus dem Jahr 2020, Monat 12, Variante 1. Man findet für die gleiche Mutation auch die Bezeichnung B.1.1.7.

Eine Nachverfolgung zeigte laut europäischer Gesundheitsbehörde ECDC später, dass erste Fälle wohl bereits Ende September aufgetreten waren. Die europäische ECDC spricht für Ende Dezember von 3000 Fällen dieser Mutation in England. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO wurde die Variante am 30. Dezember weltweit in 31 Ländern nachgewiesen. Das Neue an der Mutation ist, dass sie sich offenbar besonders schnell ausbreitet, also viel ansteckender ist als das bisherige Coronavirus. 

Vorsicht vor Impfstoff-Betrügern

falsche Angebote am Telefon oder an der eigenen Haustür Kriminelle nutzen Ängste aus

Die Ängste und Sorgen rund um die Corona-Pandemie nutzen Kriminelle schon seit einiger Zeit schamlos aus, um sich an ihren Opfern zu bereichern. Im Zusammenhang mit dem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es nun eine neue Betrugsmasche. WEITERLESEN: Corona Impfstoff-Betrüger unterwegs

Im Kreis Steinfurt hochgerechnet ca. 12.000 Corona-Infizierte wieder geheilt

Wissenschaftler fanden heraus, dass sich in München bis November knapp 3,3 Prozent der Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben und Antikörper besitzen. Damit habe sich die Zahl derjenigen, die Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus entwickelt haben, seit der ersten Welle fast verdoppelt, so die Forscher der Infektions- und Tropenmedizin der Uniklinik München.

In der Zeit waren aber bei den Gesundheitsbehörden nur rund 1,5 Prozent der Münchner als Corona-positiv registriert gewesen. Damit lag die Zahl der tatsächlich Erkrankten etwa zweimal so hoch. In der ersten Runde hatte der Anteil der damals in der Studie nachgewiesenen Infektionen viermal höher gelegen als bekannt. Dass die Dunkelziffer nun geringer sei, zeige auch, dass sich die Teststrategie in Bayern bewähre, sagte Studienleiter Michael Hoelscher.

Corona-Hotline des Kreises Steinfurt

Trotz umfangreicher Kapazitätserweiterungen brauchen Anrufende zu Stoßzeiten Geduld, um bei der Corona-Hotline des Kreises ein Freizeichen zu bekommen. Besonders viele Anrufe gehen nach Eindruck des Krisenstabs freitagmorgens ein. Verständlicherweise können dauerhaft belegte Leitungen Unmut wecken. Deshalb weist der Krisenstab ausdrücklich darauf hin, dass die Hotline auch freitagnachmittags und am Wochenende erreichbar ist und rät, die Nummer - sofern möglich - außerhalb der Stoßzeiten anzurufen.

Erfolgreicher Testlauf im Corona-Impfzentrum am FMO

50 Probanden durchlaufen alle Stationen

Der Kreis Steinfurt hat heute erfolgreich einen Testlauf mit rund 50 ehrenamtlichen Probanden verschiedener Hilfsorganisationen in seinem Impfzentrum im Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) durchgeführt. Die Freiwilligen vom THW, der DLRG, den Maltesern und den Kreisverbänden Steinfurt und Tecklenburg des DRKs durchliefen dabei alle Stationen – von der Anmeldung und Aufklärung über die eigentliche Impfung bis hin zur Nachkontrolle. Landrat Dr. Martin Sommer nutzte die Gelegenheit, um allen, die am Aufbau und der Testung des Impfzentrums beteiligt waren, seinen Dank für das außergewöhnliche Engagement auszusprechen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf, aber auch mit den Erkenntnissen, die wir gewonnen haben. Jetzt wissen wir genau, welche Dinge wir bis zum Start des Echtbetriebs noch optimieren müssen“

zog auch Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona beim Kreis Steinfurt, ein positives Fazit nach dem Testlauf. Wann der Echtbetrieb startet, ist bislang noch unklar. In den ersten Tagen der Impfaktion stehen zunächst Pflegeeinrichtungen im Fokus, die von mobilen Teams angefahren werden.

Corona-App der Europäischen Union

Nach der Bundesregierung hat nun die Europäische Union eine eigene Pandemie-App herausgebracht. In dieser erhalten Nutzer Informationen rund um das Virus sowie zur Situation in den EU-Mitgliedsstaaten und weiteren Ländern.
Die ergänzt laut Medienbericht die seit Juni 2020 verfügbare Plattform "Re-open EU" – und trägt denselben Namen. Die Smartphone-Applikation bietet einen Überblick über die Gesundheitslage, die verfügbaren Corona-Warn-Apps der Nationen sowie die Quarantäne- und Testanforderungen für Reisende.

Re-open EU: Wo gibt es die App?

Die Corona-App der Europäischen Union ist kostenlos, sie steht im App Store und im Google Play Store zum Download bereit. Somit läuft sie auf iOS- und Android-Geräten. Da sich die App an eine multinationale Nutzerschaft richtet, sind alle 24 EU-Amtssprachen verfügbar.

iOS: https://apps.apple.com/us/app/re-open-eu/id1531322447 

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.europa.publications.reopeneu 

Corona im Kreis Steinfurt - der länderübergreifende Teil-Lockdown geht weiter

bis einschließlich 10. Januar. So haben es Bund und Länder beschlossen. Zum Weihnachtsfest soll es Lockerungen geben. Die Fortführung des aktuellen Lockdowns bedeutet für die Menschen im Kreis Steinfurt weiterhin Einschränkungen. Doch diese sind wichtig, damit die Corona-Pandemie eingedämmt werden kann. Die meisten Menschen halten sich an die seit 2. November geltenden Regeln der Corona-Schutzverordnung. Das ist das Fazit, das die Kreispolizeibehörde in einer Pressemitteilung aus ihren verstärkten Kontrollen zieht.

Da Bürgeransprachen sehr erfolgreich waren und die Menschen Verständnis für die Kontrollen zeigten, konnte auf eine Ahndung von Ordnungswidrigkeiten meist verzichtet werden. Manche Passanten zogen eine Maske auf, sobald sie einen Einsatzwagen oder Beamte erblickten.

Bei einem Treffen von rund 20 Personen im Stadtpark in Rheine, die sich für das Handyspiel Pokémon verabredet hatten, war alles regelkonform. Ebenso bei einem Gottesdienst mit einer größeren Personenzahl in Neuenkirchen. Ein paar Ausreißer gab es: Etwa in Altenberge, wo bei einer Pizzeria die Kunden draußen keinen Mindestabstand einhielten. Oder in Neuenkirchen am Offlumer See. Am dortigen Parkplatz trug eine Personengruppe keinen Mund-Nasen-Schutz. Auch auf Supermarkt-Parkplätzen etwa in Ibbenbüren hatten einige Kunden nicht an die Maskenpflicht gedacht oder waren sich derer nicht bewusst. Durch Ansprachen konnten die Personen jedoch schnell dazu bewegt werden, entsprechend der Regeln nachzubessern.

Insgesamt wurden seit den verstärkten Pandemiekontrollen durch die Polizei im Kreisgebiet 871 Personen kontrolliert, 744 Bürgergespräche geführt, 36 Ordnungswidrigkeiten verfolgt und 41 Platzverweise erteilt (Stand: 25. November). Der verstärkte Einsatz der Kreispolizeibehörde wird auch im verlängerten Teil-Lockdown weitergehen.

Kreis Steinfurt macht sich bereit für Corona-Impfzentrum

Im Terminal A des Flughafens Münster/Osnabrück in Greven laufen die Vorbereitungen des Kreises Steinfurt. Parkplätze sind ebenso ein Thema wie eine geeignete ÖPNV-Anbindung. Hinzu kommt, dass die Kühlkette gewährleistet sein muss. WEITERLESEN: Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück FMO

Das „Wort des Jahres“ steht fest: Und es lautet „Corona-Pandemie“, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache mitteilte. Auf dem zweiten Platz landete „Lockdown“.

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Deutschland.

Grafik: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Deutschland

Die aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Gelb 25 bis 50 | Orange 50 bis 100 | Rot 100 bis 250 | Dunkelrot 250 bis 500 | Pink 500 bis 1.000 COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner)

Die neue Coronaschutzverordnung sieht die folgenden Maßnahmen vor

Treffen im öffentlichen Raum sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Mehr als fünf Personen sind bei dem Zusammentreffen von zwei Haushalten nicht erlaubt, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenanzahl nicht mitgezählt werden.

In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann.

Im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, insbesondere auf dem Grundstück des Geschäftes, auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen und auf den Wegen zu dem Geschäft ist auch eine Alltagsmaske zu tragen.

In Handelseinrichtungen wie etwa. Supermärkten, Kaufhäusern und Baumärkten mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern werden weitere Einschränkungen bezüglich der Kundenanzahl pro Quadratmetern getroffen.

Auch im privaten Raum wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen der Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte zu reduzieren bzw. diese möglichst infektionssicher unter Beachtung der AHA-L-Regeln zu gestalten.

Der zweite Corona-Lockdown in Steinfurt ist anders

"Wo es ohnehin kriselte, da kocht jetzt die Auseinandersetzung hoch“, fügt die Expertin an. Und ergänzt: „Es gibt aber auch Paare und Familien, die jetzt mehr miteinander reden, die sich als gutes Team erleben und durch die Krise ihre Verbundenheit intensiver spüren.

WEITERLESEN: Der zweite Corona-Lockdown in Steinfurt

Coronaschutzverordnung Kreis Steinfurt

PDF:

Coronaschutzverordnung ab 25.1.2021 
Coronabetreuungsverordnung ab 7.1.2021 
Coronaeinreiseverordnung ab 7.1.2021 
Bußgeldkatalog ab 9.12.

Die Landesregierung verfolgt weiter das Ziel, die Infektionszahlen mit passgenauen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Es gilt eine „Corona-Bremse“ ab 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz). Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen. 

Corona-App tauscht Daten aus in sieben EU-Ländern

Laut EU-Komission können Corona-Warnapps aus sieben Staaten der EU miteinander Corona-Daten austauschen, somit bessere Corona-Warnung auslösen. Die Länder sind: Dänemark, Lettland, Italien, Spanien, Irland und Kroatien, weitere Länder sollen noch dazu stoßen.

Zusammen gegen Corona #besonderehelden

Corona-Regelungen für den Kreis Steinfurt

Demnach gilt in der Zeit von 6 Uhr bis 24 Uhr zusätzlich das Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:

• Fußgängerzonen
• Außenbereiche vor Trauzimmern bzw. Trausälen
• Bahnhöfe und auf Bahnhofsvorplätzen
• Bushaltestellen
• Taxi- und Mietwagenstände
• Kfz-Stellflächen mit mehr als 10 Parkplätzen und Bereiche vor gastronomischen Einrichtungen

Corona-Schutzmaßnahmen der Polizei im Kreis Steinfurt

Die Polizei im Kreis Steinfurt ist weiterhin jeden Tag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger da. Wir möchten in Zeiten der Corona-Pandemie auch in Zukunft unnötige Infektionen mit dem Virus vermeiden. Deshalb möchten wir alle Menschen im Kreis Steinfurt nochmals darauf aufmerksam machen, dass Anzeigen jederzeit online erstattet werden können. Das Formular finden Sie auf der Homepage der Polizei NRW (https://polizei.nrw) unter dem Reiter "Internetwache".

Auf den Polizeiwachen im Kreis Steinfurt sind Anzeigenerstattungen weiterhin möglich. Um den persönlichen Kontakt, soweit es sinnvoll ist, einzuschränken, werden in einfachen Fällen die Anzeigen allerdings nicht direkt aufgenommen. Den Bürgerinnen und Bürgern wird in diesem Fall ein Anzeigenformular ausgehändigt.

Dieses soll dann vor Ort selbstständig ausgefüllt werden. Ob alle Angaben vorhanden sind, wird direkt von den Polizeibeamten in den Wachen geprüft. Aufgrund der Corona-Pandemie werden auch die Fahrradregistrierungen in den Polizeiwachen vorerst eingestellt, um auch hier den persönlichen Kontakt einzuschränken. Bei Besuchen der Polizeiwachen gelten natürlich weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und der Abstand von mindestens 1,5 Metern.

Was passiert nach einem positiven Corona-Test?

Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden. 

Jetzt gilt es, Informationen rasch an das Ordnungsamt der Kommune sowie an den Bürgermeister weiterzugeben und Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Die ältere Dame wird sofort im Heim isoliert, doch wer in ihrem Umfeld ist auch infiziert und kann wiederum andere Menschen anstecken? Die Mitarbeitenden des Ermittlungsdienstes, die je nach Lage auch bis spät abends tätig sind, beginnen zu recherchieren WEITERLESEN Was passiert nach einem positiven Corona-Test?

Die Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit

Die App steht in den Stores von Apple und Google zum Download kostenlos bereit. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen, alles freiwillig.

Corona-warn-app

Corona-Warn-App, machen Sie mit!

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt:

„Die App macht die Kontakt-Nachverfolgung bei Infektionsketten schneller und besser. Und auch jetzt im Urlaub, mit vielen Deutschen auf einem Fleck, wird das einen Unterschied machen.“

Die neue deutsche Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist am Dienstag nach Angaben auf der Seite des Google-App-Store bereits eine Million Mal heruntergeladen worden.

Wichtig dabei: die sogenannte Risiko-Ermittlung aktivieren. Dabei geht es darum, mittels Bluetooth zu ermitteln, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Tippen Sie auf „Risiko-Ermittlung aktivieren“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster, dass Sie die Benachrichtigungen bei einer möglichen Begegnung mit einer infizierten Person aktivieren wollen.

folgenden Sie diesen Links zum Download:

Die „Corona-Warn-App“ für Android

Die „Corona-Warn-App“ für iPhones

Viele Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt von der Corona-Krise betroffen

8.253 Anträge auf Soforthilfe von Solo-Selbstständigen und Freiberuflern sowie kleineren und mittlerem Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt, die von der Corona-Krise betroffen sind, hat die Bezirksregierung Münster in den vergangenen Wochen genehmigt. Von Ende März bis Ende Mai, bestand die Möglichkeit, Anträge auf sofortige, finanzielle Unterstützung von Land und Bund einzureichen.

Die Soforthilfe erfolgte im Rahmen eines einmaligen Zuschusses für laufende betriebliche Kosten, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das waren zwischen 9.000 und 25.000 Euro – je nach Zahl der Beschäftigten. Im gesamten Regierungsbezirk Münster genehmigte die Bezirksregierung rund 52.000 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über einer halben Milliarde Euro.

Die 8.253 genehmigten Anträge aus dem Kreis Steinfurt verteilen sich auf 30 verschiedene Branchen. Die mit großem Abstand meisten kommen mit einer Anzahl von 4.034 aus dem Bereich Dienstleistungen. Danach folgen Anträge aus dem Handwerk (984), dem Einzelhandel (974), dem Gast- (866) und dem Baugewerbe (392).

Kindergarten-wiedersehen-nach-Corona

Schön, dass ihr alle da seid - auf dem Banner vor dem Kindergarten St. Marien

In Zeiten der Corona-Pandemie zählt jedes getrunkene Bier

„Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführer Helge Adolphs. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektions­herd werden“, so Gewerkschafter Adolphs. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächs­ten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Steinfurt beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 7.900 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Münsterland. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“

„Wenn eine Gaststätte halb so lang offen hat, heißt das nicht, dass man nur die Hälfte der Service- und Küchenkräfte braucht. Im Gegenteil: Hygiene kostet Zeit. Gerade dann, wenn es jetzt zum Sturm aufs Schnitzel kommt. Ebenso das Umstellen von Buffets auf Tellergerichte oder das bargeldlose Kassieren: Die Gastronomie muss eine ‚Portion Extra-Hygienezeit‘ einplanen. Und wer acht Stunden mit Mundschutz kellnert, sollte auch mal eine Pause mehr machen dürfen“

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts in der Gastronomie. Daher sollten Gäste beim Restaurantbesuch Geduld mitbringen, meint die Gewerkschaft NGG. Foto: NGG

Zugleich profitierten von der Wiedereröffnung des Gastgewerbes auch andere Branchen, betont die NGG. „Über viele Wochen mussten gerade Brauereien die Belieferung der Kneipen und Gaststätten stoppen. Auch ihr Exportgeschäft ist eingebrochen. Jetzt gibt es immerhin einen Lichtblick für die Branche“, sagt Adolphs. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Brauer-Bundes haben bislang 88 Prozent aller Brauereien Kurzarbeit angemeldet.

Entscheidend sei zudem, dass auch der Tourismus wieder eine Perspektive bekomme. Viele Menschen fragten sich jetzt, wie sie ihren Sommerurlaub planen könnten. „Klar ist: Wenn eine zweite Infektionswelle ausbleibt und das Gastgewerbe durchdachte Lösungen für den Corona-Schutz bietet, dann könnte die Branche bald schon boomen und der Heimaturlaub eine Renaissance erleben.“

Schutzmaskenwettbewerb

Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest

Kreis Steinfurt. „Schön“, „süß“, „lustig“, „kreativ“: Die Jury des Schutzmaskenwettbewerbes des Kreises Steinfurt hat sich jetzt begeistert von den eingesendeten Fotos der Masken gezeigt. Dementsprechend schwer fiel die Auswahl, denn: Von 126 Einsendungen konnten lediglich zehn gewinnen.

Schutzmaskenwettbewerb Corona Virus Schutz

Rita Waltring aus Emsdetten hat das Problem mit dem Trinken gelöst, indem sie einen Reißverschluss in ihre Maske eingenäht hat. Foto: privat

Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer suchte gemeinsam mit Dr. Karl-Heinz Fuchs, Einsatzleiter Corona, mit dem Gesundheitsdezernenten Tilman Fuchs sowie mit Ronja de Boer von der Stabsstelle Landrat die besten Fotos aus.
Die Siegerinnen und Sieger wurden bereits informiert. Sie gewannen alle einen Gutschein für lokale Unternehmen, der per Post zugeschickt wird. „So können die Preisträgerinnen und Preisträger ihre wiedergewonnenen Freiheiten genießen und als Kreis Steinfurt unterstützen wir im gleichen Atemzug die lokalen Unternehmen, die unter der Corona-Krise gelitten haben oder noch leiden leiden“, sagt Dr. Sommer.

Corona: Neue Grenze für Beschränkungen

liegt bei 50 Neu-Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage

Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt in 2020

Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt in 2020

bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt

Bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt März/April

Kinder und Jugendliche bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 im Rachen genauso viele Viren entwickeln wie Erwachsene

Sie sind also während der Erkrankung ebenso ansteckend wie Erwachsene. Allerdings übertragen Kinder die Viren, ohne vorher Symptome gezeigt zu haben.
Der Twitter-Kommentar von Christian Drosten zu den Ergebnissen: „Kein signifikanter Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen.“

Drive By Geburtstagspartys

Viele Geburtstagspartys fallen dieses Jahr wegen des Coronavirus ins Wasser.

Die Verwandten und Bekannten überraschten dafür immer öfter mit einer Auto-Parade – Geschenke und Konfetti inklusive.

 

Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

Fristlose Kündigungen drohen. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

8.253 Anträge auf NRW-Soforthilfe aus dem Kreis Steinfurt bisher genehmigt

Anträge können nach zwischenzeitlichem Stopp wieder gestellt werden. Die Bezirksregierung Münster hat aktuelle Zahlen zu Anträgen auf die NRW-Soforthilfe vorgelegt. Demnach sind bis Ende Mai Anträge für Solo-Selbstständiger, Freiberufler sowie kleinerer und mittlerer Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt genehmigt worden.

Von Ende März bis Ende Mai, bestand die Möglichkeit, Anträge auf sofortige, finanzielle Unterstützung von Land und Bund einzureichen. Das Fristende für die finanzielle Unterstützung war der 31. Mai 2020.

Die Soforthilfe erfolgte im Rahmen eines einmaligen Zuschusses für laufende betriebliche Kosten, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das waren zwischen 9.000 und 25.000 Euro – je nach Zahl der Beschäftigten.

Corona-Klopapier Angebot auf einem Wochenmarkt im Kreis Steinfurt

Corona-Klopapier Angebot im Kreis Steinfurt

In der Corona-Krise im Kreis STeinfurt schnell zur Mangelware geworden, aber jetzt endlich mal wieder Klopapier neben Spargel, Gurken, Tomaten mit nach Hause bringen. Nicht ganz unauffällig aufgebaut bei einem Gemüsehändler sorgte es sicherlich für viele Lacher in Emsdetten.

Covid-19-Todesfälle im Kreis Steinfurt

14 Corona-Tote in Emsdettener Altenheim St. Josef-Stift, dort sind innerhalb einer Woche (7. - 14.4.) acht weitere Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Die strenge Isolation wird jetzt zumindest für die gesunden Bewohner etwas gelockert. Sie alle hatten Vorerkrankungen, betonte Dr. Peter Eckhardt, Vorstand der Stiftung St. Josef.

Coronavirus - Im Kreis Steinfurt 

Update vom 23.01.2021: Verstorben ist eine Frau im Alter von 73 Jahren.
Update vom 18.01.2021:
Verstorben sind eine Frau im Alter von 80 Jahren, zwei Männer im Alter von 90 Jahren sowie ein Mann im Alter von 86 Jahren.
Update vom 13.01.2021: 
Verstorben sind drei Männer im Alter von 81, 87 und 90 Jahren.
Update vom 12.01.2021: 
Verstorben ist eine Frau im Alter von 92 Jahren, gestern vier Frauen im Alter von 86, 88, 89 und 90 Jahren.
Update vom 09.01.2021: 
Verstorben sind drei Männer im Alter von 62, 80 und 88 Jahren und eine Frau im Alter von 91 Jahren.
Update vom 05.01.2021: 
Verstorben sind drei Männer im Alter von 90, 77, 58 Jahren und eine Frau im Alter von 77 Jahren. Zuletzt verstorben ist eine Frau im Alter von 77 Jahren.
Update vom 29.12.2020: 
Verstorben sind eine Frau im Alter von 64 Jahren und ein Mann im Alter von 81 Jahren.
Update vom 28.12.2020: 
Verstorben sind eine Frau im Alter von 88 Jahren und ein Mann im Alter von 87 Jahren.
Update vom 23.12.2020: 
Verstorben sind eine 75-jährige Frau und ein 81-jähriger Mann, gestern zwei 91-jährige Frauen sowie drei Männer im Alter von 70, 83 und 86 Jahren.
Update vom 18.12.2020: Verstorben sind eine 82-jährige Frau sowie ein 64-, ein 75-, ein 81- und ein 83-jähriger Mann. Eine 60-jährige Frau ist am 7.12.2020 gestorben, teilte das Gesundheitsamt mit.
Vorhin: Ein 48-jähriger Mann, ein 86-jähriger Mann sowie eine 76-jährige Frau sind verstorben. Zwei Verstorbener sind zwischen 30 und 49, fünf der Verstorbenen sind zwischen 50 und 59 Jahre, vier zwischen 60 und 69, zehn zwischen 70 und 79, 22 zwischen 80 und 89 und 19 sind zwischen 90 und 99 Jahre alt geworden. Es sind am 14.4. eine 67-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann verstorben, die im Kreis Steinfurt lebten. 13.4.: Es ist ein 80-jähriger Mann verstorben, der im Kreis Steinfurt lebte. „Wir denken an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt“, sagt Landrat Dr. Klaus Effing. Vier weitere Menschen sind am 10.4. durch Coronavirus-Infektion gestorben, drei Frauen im Alter von 85, 86 und 96 Jahren sowie ein Mann im Alter von 85 Jahren. Am 8.4. sind zwei weitere Menschen verstorben, eine 82-jährige Frau sowie ein 85-jähriger Mann, die beide im Kreis Steinfurt lebten. Am 6.4. sind zwei weitere Menschen im Kreis Steinfurt am Coronavirus verstorben, ein 77 und ein 78-Jähriger. Drei weitere Menschen wurden am 5.4. gemeldet, eine 89-jährige Frau, ein 92-jähriger Mann sowie ein 70-jähriger Mann, die alle im Kreis Steinfurt lebten. Zwei weitere Menschen sind am Freitag infolge ihrer Coronavirus-Infektion gestorben, ein 67-Jähriger sowie ein 97-jähriger Patient. Bei den 2./3. Fällen handelt es sich um einen 51-Jährigen sowie einen 83-Jährigen, die beide Vorerkrankungen hatten. Landrat Dr. Klaus Effing spricht den Angehörigen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus, teilte der Kreis mit.

Das Corona-Virus wurde in einem Emsdettener Seniorenheim nachgewiesen - erste Corona-Virus Tote in Emsdetten. Dort ist am Samstag (28.3.) ein vorerkrankter 93-jähriger Bewohner an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

Der Kreis Steinfurt bittet nochmals die Bevölkerung um einen besonnenen Umgang mit Sozialkontakten. Den Krisenstab erreichen Meldungen, dass beispielsweise große Geburtstagsfeiern oder Partys mit vielen Leuten im Kreisgebiet stattfinden. Dies widerspricht den Allgemeinverfügungen der Kommunen. Menschen, denen zurzeit in ihrem Umfeld etwas auffällt, was den Allgemeinverfügungen zuwiderläuft, können die Polizei unter der Nummer 110 informieren.

Strafbar ist auch, die Isolierung, die für Covid-19-Erkrankte ausgesprochen wird, oder die Quarantäne, die für Kontaktpersonen angeordnet wird, vorzeitig zu verlassen. Dabei ist zu beachten, dass die Quarantäne auch dann mindestens 14 Tage andauert, wenn ein zwischenzeitlicher SARS-CoV-2-Abstrich negativ ist. Symptome können nämlich bis zu 14 Tage lang auftreten!

Kanzlerin Angela Merkel hat die Corona-Krise als größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet.

"Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen. "

Merkel versuchte auch, den Bürgern die Sorge vor Engpässen in der Lebensmittelversorgung zu nehmen.

"Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß. Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch."

https://www.tagesschau.de/inland/merkel-rede-109.html 

Der Kreis Steinfurt appelliert auch hier an die Solidarität

mit den Menschen unter uns, für die eine Infektion schwer verlaufen würde.

Zudem sollte sich die gesamte Bevölkerung an allgemein gültige Verhaltensregeln halten: Abstand beim Husten und Niesen halten und sich wegdrehen, die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten oder ein Taschentuch zu benutzen, das sofort entsorgt wird. Entscheidend ist auch, regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und das Berühren von Augen, Nase und Mund zu vermeiden. Geschlossene Räume sollten drei- bis vier Mal für jeweils zehn Minuten gelüftet werden. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

Informations-Hotline geschaltet

Das Corona-Virus breitet sich auch im Kreis Steinfurt weiter aus. Um Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert bei Fragen weiterzuhelfen, hat der Kreis Steinfurt eine Informations-Hotline geschaltet.

Zu erreichen ist diese unter Telefon 02551 - 69 2808.

Per Bandansage erhalten Rat suchende Anruferinnen und Anrufer neben wichtigen Verhaltenshinweisen außerdem zentrale Telefonnummern. Schulleitungen und Lehrkräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer werden von hier aus mit zuständigen Ansprechpartnern verbunden.

Um Verdachtsfälle zu melden, sollen sich Ärzte und Ärztinnen hingegen weiterhin an die bereits bestehende Hotline unter 02551/ 69-2825 wenden.


Auch ein 57-jähriger
Mann aus Emsdetten sich mit dem Virus infiziert hat. Der Mann kam erkrankt aus dem Skiurlaub aus Ischgl (Österrreich) zurück.

Eine Frau aus Metelen (Jahrgang 1959) ist am Samstag aus ihrem Urlaub in Ischgl mit dem Auto zurückgekehrt und hat sich hiernach aufgrund von Krankheitssymptomen ausschließlich zu Hause aufgehalten. Mit im Pkw saß eine weitere Frau aus Ochtrup (Jahrgang 1966), die auch Symptome zeigt, sich ebenfalls nach dem Urlaub in ihrem Zuhause aufgehalten hat und heute im Laufe des Tages getestet wird. Beide Frauen hatten nach ihrer Rückkehr keinen Kontakt zu Menschen, der ausgereicht hätte, um das Virus weiterzugeben.

Außerdem hat sich ein Mann (Jahrgang 1998) aus Greven mit dem Coronavirus infiziert, der am Sonntag mit leichten Symptomen aus einem Urlaub in der Lombardei zurückgekehrt war. Er war gemeinsam mit seinem Vater und zwei Freunden, die alle drei in Münster und Hamburg leben, mit dem Auto unterwegs.

Bei der ersten infizierten Person handelt es sich um einen Lehrer aus Rheine, der am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt unterrichtet. Er zeigt leichte Symptome und befindet sich zusammen mit seiner Familie in Quarantäne. Der 45jährige begleitete die Jahrgangsstufe 10 des Arnoldinums während eines Aufenthalts in Südtirol. Die 106 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit zehn Lehrkräften am vergangenen Freitag (6. März) in mehreren Bussen zurück nach Steinfurt. Der betroffene Lehrer zeigte typische Symptome und wurde getestet. Am späten Samstagabend (7. März) lag das positive Ergebnis vor.

Das Kreis-Gesundheitsamt schickte alle mitgereisten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vorsorglich in Quarantäne. Weitere Test werden durchgeführt, wenn eine Person Symptome zeigt.

Der Sozial- und Gesundheitsdezernent des Kreises Steinfurt, Tilman Fuchs, hat zwischenzeitlich alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister darüber informiert, dass sämtliche Schulfahrten nach Italien und in andere Länder mit Covid-Aufkommen nicht stattfinden sollten. Der Kreis bereitet sich in Absprache mit den Kommunen derzeit auf weitere Rückkehrer aus Schulfreizeiten vor.

Coronavirus SARS-CoV-2: Hinweise für mögliche Kontaktpersonen

Kreis Steinfurt. Mit den ersten bestätigten Corona-Infektionsfällen im Kreis Steinfurt ist damit zu rechnen, dass die Fallzahlen auch in unserer Region weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund möchte der Kreis Steinfurt grundsätzliche Hinweise zum Verfahren bei Kontakt mit infizierten Personen und deren Kontaktpersonen geben:

Für infizierte Personen (bestätigter Fall) wird eine 14-tägige Isolation im häuslichen Bereich (sofern keine medizinische Indikation für eine Krankenhauseinweisung besteht) durch die untere Gesundheitsbehörde ausgesprochen und durch die örtlich zuständige Ordnungsbehörde angeordnet.

Für enge Kontaktpersonen gilt grundsätzlich das Gleiche. Dies sind Personen, die räumlich und zeitlich enge und länger anhaltende Beziehungen zu der infizierten Person hatten (z.B. alle in einer Haushaltsgemeinschaft Lebenden, Sitznachbar/Sitznachbarin im Unterricht, enge Freundin/enger Freund). Hier wird eine 14-tägige Quarantäne im häuslichen Bereich angeordnet.

Es ist nicht sinnvoll, den Kontaktpersonenkreis vorsorglich zu testen, um Klarheit zu haben. Eine Testung ist i.d.R. erst verlässlich, wenn eine Person auch Symptome entwickelt hat.

Für alle weiteren Personen, die in (weniger engem) Kontakt mit der infizierten Person standen (also zum Beispiel Schülerinnen und Schüler einer Klasse, die nach Bewertung durch die Untere Gesundheitsbehörde keinen längeren und engen Kontakt zur infizierten Person mit daraus folgendem eigenem Infektionsrisiko hatten), ist eine Quarantäne nicht regelhaft erforderlich. Wichtig für diese Personen ist es, sich in den 14 Tagen nach letztem Kontakt zur infizierten Person selbst auf Krankheitssymptome zu beobachten und ein achtsames Verhalten an den Tag zu legen, also z.B. große Menschenansammlungen zu meiden.

Für Personen, die selbst lediglich Kontakt mit einer symptomfreien Kontaktperson hatten, sind keine Quarantäne und keine erweiterten Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Weitere Informationen zur Thematik gibt es auch unter www.kreis-steinfurt.de . Für weiterführende Fragen steht die Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


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Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt

Corona Virus in Emsdetten

Corona Virus in Rheine

Corona Virus in Greven

 

 

 


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