Aktuelle Coronavirus-Fälle und Quarantäne im Kreis Steinfurt

Foto: Bez.-Reg. Münster

Steinfurt

Kreis Steinfurt. +++ Insgesamt 2.185 Personen im Kreis Steinfurt nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 20.10.2020, 10:00 Uhr) +++ Aktuell befinden sich 204 (179) Infizierte in der Isolierung.

Das entspricht rund 489 (477) Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW im Kreis Steinfurt liegt bei 27

Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es jetzt im Kreis Steinfurt bisher insgesamt 93.

Für den Kreis Steinfurt wurden 1.888 gesundete gemeldet.

Keine Corona Fälle in Lengerich, Saerbeck und Tecklenburg

Aus folgenden Kommunen sind Menschen aktuell betroffen: (In Klammern Daten vom Vortag.)

Altenberge: 1 (1)

Emsdetten: 41 (40) 

Greven: 17 (22)

Hopsten: 7 (6)

Hörstel: 5 (5)

Horstmar: 5 (4)

Ibbenbüren: 21 (13)

Ladbergen: 2 (2)

Laer: 6 (2)

Lengerich: 0 (0) 

Lienen: 3 (5)

Lotte: 4 (4)

Metelen: 2 (2)

Mettingen: 3 (3)

Neuenkirchen: 5 (5)

Nordwalde: 6 (4)

Ochtrup: 9 (14)

Recke: 5 (1)

Rheine: 36 (27)

Steinfurt: 10 (9)

Westerkappeln: 3 (3)

Wettringen: 13 (7)

Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

+++ Zahlen der Infizierte in Deutschland

Corona-Gipfel im Kanzleramt

Über acht Stunden hat Kanzlerin Merkel am 14. Oktober mit den 16 Länderchefs beim großen Corona-Gipfel im Kanzleramt zusammengesessen

Merkel:

"Es geht nicht nur um die Frage des Gesundheitssystems - was der Gesundheit dient, dient auch unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Wegen der 250 Milliarden Neuverschuldung in diesem Jahr können wir uns auch ökonomisch eine zweite Welle nicht leisten und müssen alles tun, um wirklich die Infektionszahl im Griff zu behalten und die Kontakte nachzuvollziehen."

Söder nach Corona-Gipfel:

"Ein zweiter Lockdown würde erheblichste Schädigungen haben, würde den Wohlstand unseres Landes fundametal gefährden und für die nächsten Generationen dauerhafte Schäden verursachen... Leider sind wir dem 2. Lockdown näher, als wir es wahrhaben wollen."

Beschlüsse:
• Sperrstunde ab 23 Uhr in allen Risikogebieten
• Maskenpflicht ab Inzidenzwert 35
• Weniger Teilnehmer bei privaten Feiern: maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner
• Entscheidung über Beherbergungsverbot erst nach den Herbstferien (8. November in Bayern)

Fallzahlen der letzten 7 Tage / 100.000 Einwohner im Kreis Steinfurt

Die Landesregierung verfolgt weiter das Ziel, die Infektionszahlen mit passgenauen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Es gilt eine „Corona-Bremse“ ab 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz). Ab dieser Grenze stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen.

Fallzahlen Corona der letzten 7 Tage/100.000 EW

Fallzahlen Corona der letzten 7 Tage/100.000 EW. Foto: Kreis Steinfurt

Die Corona-Schutzverordnung

wurde mit wenigen Änderungen bis Ende September verlängert. Bei Sportveranstaltungen dürfen nun wieder mehr als 300 Zuschauer dabei sei, wenn der Veranstalter ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorlegt.

Für die Rück kehr von Zuschauern bei der Fußball-Bundesliga haben alle Bundesländer einen sechswöchigen Probebetrieb beschlossen. So lange die Sieben-Tages-Inzidenz am Austragungsort unter 35 liegt, darf ein Teil der Stadionkapazität mit Zuschauern besetzt werden.

Corona-Schutzverordnung NWR als PDF ab 1. Oktober

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Deutschland.

Grafik: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Deutschland

Die aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland

Corona-Schutzmaßnahmen der Polizei im Kreis Steinfurt

Die Polizei im Kreis Steinfurt ist weiterhin jeden Tag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger da. Wir möchten in Zeiten der Corona-Pandemie auch in Zukunft unnötige Infektionen mit dem Virus vermeiden. Deshalb möchten wir alle Menschen im Kreis Steinfurt nochmals darauf aufmerksam machen, dass Anzeigen jederzeit online erstattet werden können. Das Formular finden Sie auf der Homepage der Polizei NRW (https://polizei.nrw) unter dem Reiter "Internetwache".

Auf den Polizeiwachen im Kreis Steinfurt sind Anzeigenerstattungen weiterhin möglich. Um den persönlichen Kontakt, soweit es sinnvoll ist, einzuschränken, werden in einfachen Fällen die Anzeigen allerdings nicht direkt aufgenommen. Den Bürgerinnen und Bürgern wird in diesem Fall ein Anzeigenformular ausgehändigt.

Dieses soll dann vor Ort selbstständig ausgefüllt werden. Ob alle Angaben vorhanden sind, wird direkt von den Polizeibeamten in den Wachen geprüft. Aufgrund der Corona-Pandemie werden auch die Fahrradregistrierungen in den Polizeiwachen vorerst eingestellt, um auch hier den persönlichen Kontakt einzuschränken. Bei Besuchen der Polizeiwachen gelten natürlich weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und der Abstand von mindestens 1,5 Metern.

Viele Corona-Fälle in Emsdetten

bei Finefood festgestellt. Wie der Kreis Steinfurt mitteilte, seien bislang 55 Mitarbeiter des Betriebs positiv auf das Coronavirus getestet worden. WEITERLESEN: Corona Ausbruch bei Allfrisch in Emsdetten

Corona-Regeln: Maskenpflicht, Veranstaltungen und Reiserückkehrer

Die Regeln für private Feiern außerhalb einer Wohnung gelten unverändert fort - es gilt die Grenze von 150 Personen. Für anwesendes Personal (Kellner, Techniker, etc.) gilt die Maskenpflicht aus Schutzgründen drinnen wie draußen, sie zählen aber nicht zu den 150 Personen.
Allerdings wird die Höchstteilnehmerzahl (maximal 150 Personen) automatisch reduziert, wenn in einer Stadt oder einem Kreis die 7-Tages-Inzidenz die Marke 35 überschreitet. Dann gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen – es sei denn, die zuständige Behörde lässt auf der Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes eine Ausnahme zu.
Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 dürfen an privaten Feiern außerhalb einer Wohnung höchstens 25 Personen teilnehmen

Kindergeld in 2020

Gesetzlich Versicherte haben pro Eltern 5 Tage mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld. (10 Tage für Alleinerziehende)

Abstand und Maske tragen

Wenn es nicht möglich ist, den Abstand einzuhalten, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch in Bus, Bahn und an anderen öffentlichen Orten muss weiterhin eine Maske getragen werden. In fast ganz Deutschland muss man mindestens 50 Euro Strafe zahlen, wenn man sich nicht an die Maskenpflicht hält. Nur in Sachsen-Anhalt gilt das nicht.

Für wen gilt bei Einreise Quarantäne-Pflicht?

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass sich Einreisende aus Risikogebieten grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen. In NRW ist diese Verständigung in der Coronaeinreiseverordnung umgesetzt.

Muss ich mich nach der Einreise aus einem Risikogebiet beim Gesundheitsamt melden?

Ja. Jeder, der aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreist, muss das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren und auf den Aufenthalt in dem Risikogebiet hinweisen.

Corona-App funktioniert auf iPhones fehlerhaft

Das die App im Ausland mit den dortigen Entwicklungen nicht kompatibel war, ist ja schon bekannt. WObei es gerade in den Risikogebieten nützlich wäre. Die Corona-Warn-App funktioniert auch noch auf vielen iPhones nur fehlerhaft, Nutzer wurden teilweise über Wochen nicht über die App informiert. Besitzer werden oft zu spät gewarnt. Die Entwickler räumten das Problem ein - und sehen den Fehler bei Apple. SAP, das die App zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, räumte den Fehler ein. Zuvor gab es ähnliche Probleme bei einigen Android-Geräten, dort war die Hintergrundaktualisierung im Stromsparmodus nicht möglich.

Was passiert nach einem positiven Corona-Test?

Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Steinfurt steigen auf einem niedrigen Niveau. Der Krisenstab ist nach wie vor aktiv, doch viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich in dieser Zeit mehr denn je, wie die Arbeit dort zurzeit aussieht. Anhand eines Beispielfalles soll dies verdeutlicht werden. 

Jetzt gilt es, Informationen rasch an das Ordnungsamt der Kommune sowie an den Bürgermeister weiterzugeben und Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Die ältere Dame wird sofort im Heim isoliert, doch wer in ihrem Umfeld ist auch infiziert und kann wiederum andere Menschen anstecken? Die Mitarbeitenden des Ermittlungsdienstes, die je nach Lage auch bis spät abends tätig sind, beginnen zu recherchieren WEITERLESEN Was passiert nach einem positiven Corona-Test?

Coronavirus in Deutschland: Neuinfektionen auf Höchstwert seit Mai

Die neue R-Variante wird durch eine Mittelung der Neuinfektionszahlen über sieben Tage errechnet. Plötzliche Tagesschwankungen, lokal begrenzten Infektionsschwerpunktes fallen so weniger schwer ins Gewicht.

Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI): WEITERLESEN:  Neue Corona-Infektionen in Münsterland und Deutschland.

Die Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit

Die App steht in den Stores von Apple und Google zum Download kostenlos bereit. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen, alles freiwillig.

Corona-warn-app

Corona-Warn-App, machen Sie mit!

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt:

„Die App macht die Kontakt-Nachverfolgung bei Infektionsketten schneller und besser. Und auch jetzt im Urlaub, mit vielen Deutschen auf einem Fleck, wird das einen Unterschied machen.“

Die neue deutsche Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist am Dienstag nach Angaben auf der Seite des Google-App-Store bereits eine Million Mal heruntergeladen worden.

Wichtig dabei: die sogenannte Risiko-Ermittlung aktivieren. Dabei geht es darum, mittels Bluetooth zu ermitteln, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Tippen Sie auf „Risiko-Ermittlung aktivieren“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster, dass Sie die Benachrichtigungen bei einer möglichen Begegnung mit einer infizierten Person aktivieren wollen.

folgenden Sie diesen Links zum Download:

Die „Corona-Warn-App“ für Android

Die „Corona-Warn-App“ für iPhones

Viele Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt von der Corona-Krise betroffen

8.253 Anträge auf Soforthilfe von Solo-Selbstständigen und Freiberuflern sowie kleineren und mittlerem Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt, die von der Corona-Krise betroffen sind, hat die Bezirksregierung Münster in den vergangenen Wochen genehmigt. Von Ende März bis Ende Mai, bestand die Möglichkeit, Anträge auf sofortige, finanzielle Unterstützung von Land und Bund einzureichen.

Die Soforthilfe erfolgte im Rahmen eines einmaligen Zuschusses für laufende betriebliche Kosten, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das waren zwischen 9.000 und 25.000 Euro – je nach Zahl der Beschäftigten. Im gesamten Regierungsbezirk Münster genehmigte die Bezirksregierung rund 52.000 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über einer halben Milliarde Euro.

Die 8.253 genehmigten Anträge aus dem Kreis Steinfurt verteilen sich auf 30 verschiedene Branchen. Die mit großem Abstand meisten kommen mit einer Anzahl von 4.034 aus dem Bereich Dienstleistungen. Danach folgen Anträge aus dem Handwerk (984), dem Einzelhandel (974), dem Gast- (866) und dem Baugewerbe (392).

Kreis Steinfurt übernimmt Elternbeiträge für Kitas

Gute Nachrichten für Eltern, deren Kinder im Kreisjugendamtsbezirk Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen: Der Kreis Steinfurt übernimmt die Elternbeiträge, die im Juni und Juli fällig würden. Dies hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung von Donnerstag, 4. Juni, beschlossen. Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer unterschrieb heute zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Jürgen Coße, eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung.

Nachdem die Landesregierung Nordrhein-Westfalens mit den Kommunen vereinbart hatte, die Kita-Gebühren gemeinsam zur Hälfte zu übernehmen, werden die Eltern in dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes nun finanziell vollständig entlastet.

Kindergarten-wiedersehen-nach-Corona

Schön, dass ihr alle da seid - auf dem Banner vor dem Kindergarten St. Marien

In Zeiten der Corona-Pandemie zählt jedes getrunkene Bier

Restaurants und Kneipen im Kreis Steinfurt sind wieder am Start

„Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführer Helge Adolphs. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektions­herd werden“, so Gewerkschafter Adolphs. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächs­ten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Steinfurt beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 7.900 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Münsterland. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“

„Wenn eine Gaststätte halb so lang offen hat, heißt das nicht, dass man nur die Hälfte der Service- und Küchenkräfte braucht. Im Gegenteil: Hygiene kostet Zeit. Gerade dann, wenn es jetzt zum Sturm aufs Schnitzel kommt. Ebenso das Umstellen von Buffets auf Tellergerichte oder das bargeldlose Kassieren: Die Gastronomie muss eine ‚Portion Extra-Hygienezeit‘ einplanen. Und wer acht Stunden mit Mundschutz kellnert, sollte auch mal eine Pause mehr machen dürfen“

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts in der Gastronomie. Daher sollten Gäste beim Restaurantbesuch Geduld mitbringen, meint die Gewerkschaft NGG. Foto: NGG

Zugleich profitierten von der Wiedereröffnung des Gastgewerbes auch andere Branchen, betont die NGG. „Über viele Wochen mussten gerade Brauereien die Belieferung der Kneipen und Gaststätten stoppen. Auch ihr Exportgeschäft ist eingebrochen. Jetzt gibt es immerhin einen Lichtblick für die Branche“, sagt Adolphs. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Brauer-Bundes haben bislang 88 Prozent aller Brauereien Kurzarbeit angemeldet.

Entscheidend sei zudem, dass auch der Tourismus wieder eine Perspektive bekomme. Viele Menschen fragten sich jetzt, wie sie ihren Sommerurlaub planen könnten. „Klar ist: Wenn eine zweite Infektionswelle ausbleibt und das Gastgewerbe durchdachte Lösungen für den Corona-Schutz bietet, dann könnte die Branche bald schon boomen und der Heimaturlaub eine Renaissance erleben.“

Schutzmaskenwettbewerb

Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest

Kreis Steinfurt. „Schön“, „süß“, „lustig“, „kreativ“: Die Jury des Schutzmaskenwettbewerbes des Kreises Steinfurt hat sich jetzt begeistert von den eingesendeten Fotos der Masken gezeigt. Dementsprechend schwer fiel die Auswahl, denn: Von 126 Einsendungen konnten lediglich zehn gewinnen.

Schutzmaskenwettbewerb Corona Virus Schutz

Rita Waltring aus Emsdetten hat das Problem mit dem Trinken gelöst, indem sie einen Reißverschluss in ihre Maske eingenäht hat. Foto: privat

Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer suchte gemeinsam mit Dr. Karl-Heinz Fuchs, Einsatzleiter Corona, mit dem Gesundheitsdezernenten Tilman Fuchs sowie mit Ronja de Boer von der Stabsstelle Landrat die besten Fotos aus.
Die Siegerinnen und Sieger wurden bereits informiert. Sie gewannen alle einen Gutschein für lokale Unternehmen, der per Post zugeschickt wird. „So können die Preisträgerinnen und Preisträger ihre wiedergewonnenen Freiheiten genießen und als Kreis Steinfurt unterstützen wir im gleichen Atemzug die lokalen Unternehmen, die unter der Corona-Krise gelitten haben oder noch leiden leiden“, sagt Dr. Sommer.

Corona: Neue Grenze für Beschränkungen

liegt bei 50 Neu-Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage

bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt

Bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt März/April

Kinder und Jugendliche bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 im Rachen genauso viele Viren entwickeln wie Erwachsene

Sie sind also während der Erkrankung ebenso ansteckend wie Erwachsene. Allerdings übertragen Kinder die Viren, ohne vorher Symptome gezeigt zu haben.
Der Twitter-Kommentar von Christian Drosten zu den Ergebnissen: „Kein signifikanter Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen.“

Coronavirus nicht im Blut nachgewiesen

Das Rote Kreuz benötigt weiterhin regelmäßig Blut, um kranke Menschen und Notfallopfer zu versorgen. Daher ruft es zur Blutspende in Wettringen am 8. Mai (Freitag) von 16.30 bis 20.30 Uhr und am 10. Mai (Sonntag) von 10 bis 14 Uhr auf.

Da der derzeit empfohlene Mindestabstand von 1,5 bis zwei Metern zwischen zwei Personen in der Schule nicht gewährleistet wäre, zieht die Blutspende dieses Mal um in die Bürgerhalle, Unter den Linden 6. Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Da der Coronavirus nur über den Hals und die Lunge übertragen wird und nicht im Blut nachgewiesen werden kann, sind Bluttransfusionen sicher und unverzichtbar. Deshalb benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden.

Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

WEITERLESEN Der Blutspendedienst und DRK-Ortsverein Wettringen sorgen für die Einhaltung dieses Infektionsschutzes.

Jobcenter Kreis Steinfurt: Miete und Stromkosten sind zu zahlen

Fristlose Kündigungen drohen. Derzeit werden Bezieher von Arbeitslosengeld II in verschiedenen Online-Foren unter Verweis auf die Corona-Gesetzgebung dazu aufgerufen, ihre Miete sowie Stromrechnungen nicht zu zahlen. Das jobcenter Kreis Steinfurt weist ausdrücklich drauf hin, dass dieses Vorgehen nicht rechtens ist.

Zwar wurde das Kündigungsrecht für Vermieter durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie eingeschränkt, aber nur soweit die Nichtzahlung auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht. Diese Voraussetzungen liegen beim Bezug von SGB II-Leistungen nicht vor, da die Kosten für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter in voller Höhe übernommen werden.

7.464 Anträge auf NRW-Soforthilfe aus dem Kreis Steinfurt bisher genehmigt

Anträge können nach zwischenzeitlichem Stopp wieder gestellt werden. Die Bezirksregierung Münster hat aktuelle Zahlen zu Anträgen auf die NRW-Soforthilfe vorgelegt. Demnach sind bis einschließlich Donnerstag, 16. April, 7.464 Anträge Solo-Selbstständiger, Freiberufler sowie kleinerer und mittlerer Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt genehmigt worden.

Kreis Steinfurt: Stellvertretend für die zahlreichen Engagierten, die derzeit im Kreis Steinfurt mithelfen, die Corona-Krise zu meistern, überreichte Kreisdirektor Dr. Martin Sommer als Leiter des Krisenstabes Kreis Steinfurt zu Ostern Schoko-Osterhasen an alle Helferinnen und Helfer im Pflegelazarett in Lengerich. Dort werden derzeit acht infizierte Seniorinnen und Senioren betreut.

„Es ist beeindruckend, mit wie viel Einsatz die Menschen in unserem Kreis an den unterschiedlichen Stellen dieser aktuellen Herausforderung begegnen“

unterstreicht Dr. Sommer.

Corona-Krise zu meistern, Leiter des Krisenstabes Kreis Steinfurt zu Ostern Schoko-Osterhasen an alle Helferinnen und Helfer

Pflegekräfte des Pflegelazaretts Lengerich nehmen stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer den Ostergruß von Kreisdirektor Dr. Martin Sommer (l.) entgegen. Foto: Kreis Steinfurt

Corona-Klopapier Angebot auf einem Wochenmarkt im Kreis Steinfurt

Corona-Klopapier Angebot im Kreis Steinfurt

In der Corona-Krise im Kreis STeinfurt schnell zur Mangelware geworden, aber jetzt endlich mal wieder Klopapier neben Spargel, Gurken, Tomaten mit nach Hause bringen. Nicht ganz unauffällig aufgebaut bei einem Gemüsehändler sorgte es sicherlich für viele Lacher in Emsdetten.

Der Kreis Steinfurt hat seit letzter Woche das Verfahren hinsichtlich der Kontaktierung von Menschen geändert, die sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Isolierung oder Quarantäne befinden. Nachweislich mit dem Coronavirus Infizierte erhalten einen ersten Anruf, wenn der Kreis ihnen ihr positives Testergebnis übermittelt und die Isolierung ausspricht. Es folgen ein zweiter Anruf während der Isolierungsphase und ein dritter, wenn diese endet.

Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne erhalten ebenfalls einen Anruf zu Beginn der Maßnahme und einen zweiten Folgeanruf. Einen dritten Anruf gibt es hier nicht, da das Ende der Quarantäne bereits in einem Schreiben der örtlichen Ordnungsbehörde festgelegt ist. Im Rahmen des ersten Anrufs erhalten Personen in Quarantäne außerdem eine Nummer, unter der sie sich selbstständig beim Kreis Steinfurt melden sollen, falls sie anfangen Symptome zu zeigen oder Fragen aufkommen.

Die Erfassung der Daten für die Statistik dauert lange, das ist der Grund dafür, dass die gemeldete Zahl der nachweislich am Coronavirus verstorbenen Menschen im Kreis sprunghaft (über Ostern) angestiegen ist. Z. B. wenn Menschen im Kreis verstorben sind, aber das Corona-Testergebnis noch nicht vorgelegen hat. Weiteres Beispiel: Für im eigenen Haus Verstorbene schreibt der Hausarzt einen Totenschein. Auch hier kann es sein, dass sich erst im Nachhinein herausstellt, dass Corona die Ursache war.

82 Jahre ist der durchschnittliche Corona-Tote in Deutschland.

ca. 1.300 der Toten sind zwischen 80 und 89 Jahre alt.

Emsdettener St. Josef-Stift unter Quarantäne

14 Corona-Tote in Emsdettener Altenheim St. Josef-Stift, dort sind innerhalb einer Woche (7. - 14.4.) acht weitere Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Die strenge Isolation wird jetzt zumindest für die gesunden Bewohner etwas gelockert. Sie alle hatten Vorerkrankungen, betonte Dr. Peter Eckhardt, Vorstand der Stiftung St. Josef.

Coronavirus - Im Kreis Steinfurt Ein 48-jähriger Mann, ein 86-jähriger Mann sowie eine 76-jährige Frau sind verstorben. 

Zwei Verstorbener sind zwischen 30 und 49, fünf der Verstorbenen sind zwischen 50 und 59 Jahre, vier zwischen 60 und 69, zehn zwischen 70 und 79, 22 zwischen 80 und 89 und 19 sind zwischen 90 und 99 Jahre alt geworden.

Es sind am 14.4. eine 67-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann verstorben, die im Kreis Steinfurt lebten. 13.4.: Es ist ein 80-jähriger Mann verstorben, der im Kreis Steinfurt lebte. „Wir denken an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt“, sagt Landrat Dr. Klaus Effing. Vier weitere Menschen sind am 10.4. durch Coronavirus-Infektion gestorben, drei Frauen im Alter von 85, 86 und 96 Jahren sowie ein Mann im Alter von 85 Jahren. Am 8.4. sind zwei weitere Menschen verstorben, eine 82-jährige Frau sowie ein 85-jähriger Mann, die beide im Kreis Steinfurt lebten. Am 6.4. sind zwei weitere Menschen im Kreis Steinfurt am Coronavirus verstorben, ein 77 und ein 78-Jähriger. Drei weitere Menschen wurden am 5.4. gemeldet, eine 89-jährige Frau, ein 92-jähriger Mann sowie ein 70-jähriger Mann, die alle im Kreis Steinfurt lebten. Zwei weitere Menschen sind am Freitag infolge ihrer Coronavirus-Infektion gestorben, ein 67-Jähriger sowie ein 97-jähriger Patient. Bei den 2./3. Fällen handelt es sich um einen 51-Jährigen sowie einen 83-Jährigen, die beide Vorerkrankungen hatten. Landrat Dr. Klaus Effing spricht den Angehörigen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus, teilte der Kreis mit.

Das Corona-Virus wurde in einem Emsdettener Seniorenheim nachgewiesen - erste Corona-Virus Tote in Emsdetten. Dort ist am Samstag (28.3.) ein vorerkrankter 93-jähriger Bewohner an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

Corona-Förderung

Damit Vereine und Schulabschlussklassen von der Corona-Förderung profitieren können, müssen sie auf der Online-Spendenplattform der Kreissparkasse ein neues Spendenprojekt starten – Schulabschlussklassen können das über den Förderverein der Schule machen. WEITERLESEN: Vereine und Schulabschlussklassen von der Corona-Förderung profitieren

Drive By Geburtstagspartys

Viele Geburtstagspartys fallen dieses Jahr wegen des Coronavirus ins Wasser.

Die Verwandten und Bekannten überraschten dafür immer öfter mit einer Auto-Parade – Geschenke und Konfetti inklusive.

 

Corona-Krise mindestens bis Ende des Jahres

Der Präsident des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise.

"Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten. Bis ein Impfstoff verfügbar ist, werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen".

Montgomery begrüßte die Einigung von Bund und Ländern auf eine Kontaktbegrenzung.

Es sei ein großer Unterschied, ob Menschen durch staatliche Repression eingeschlossen würden - wie bei einer Ausgangssperre - "oder ob sie es selber in der Hand haben".

Klinik-Mitarbeiter singen die gemeinsam die Hymne der Reds: ‚You'll Never Walk Alone‘

 

Der Kreis Steinfurt bittet nochmals die Bevölkerung um einen besonnenen Umgang mit Sozialkontakten. Den Krisenstab erreichen Meldungen, dass beispielsweise große Geburtstagsfeiern oder Partys mit vielen Leuten im Kreisgebiet stattfinden. Dies widerspricht den Allgemeinverfügungen der Kommunen. Menschen, denen zurzeit in ihrem Umfeld etwas auffällt, was den Allgemeinverfügungen zuwiderläuft, können die Polizei unter der Nummer 110 informieren.

Strafbar ist auch, die Isolierung, die für Covid-19-Erkrankte ausgesprochen wird, oder die Quarantäne, die für Kontaktpersonen angeordnet wird, vorzeitig zu verlassen. Dabei ist zu beachten, dass die Quarantäne auch dann mindestens 14 Tage andauert, wenn ein zwischenzeitlicher SARS-CoV-2-Abstrich negativ ist. Symptome können nämlich bis zu 14 Tage lang auftreten!

Kreis Steinfurt richtet Pflegelazarett ein

Unterbringung in Lengerich von bis zu 200 nicht infizierten Pflegebedürftigen

Die Gefahrenabwehr des Kreises Steinfurt richtet zurzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein Pflegelazarett in der LWL-Klinik in Lengerich ein. Dort stehen ab Samstag, 21. März, um 18 Uhr zunächst 60 Betten für Pflegebedürftige zu Verfügung, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

Absicht ist es, dort die pflegerische Versorgung von Menschen sicherzustellen, die sowohl von ihren Angehörigen als auch von professionellen ambulanten oder stationären Pflegediensten nicht mehr versorgt werden können. Die Disposition und Steuerung der Zuweisung wird zentral über die Leitstelle des Kreises Steinfurt erfolgen.

"Ich bedanke mich ganz herzlich bei der LWL-Klinik Lengerich für diese Möglichkeit und die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit"

zeigt sich Landrat Dr. Klaus Effing erfreut über diese Lösung.

Kanzlerin Angela Merkel hat die Corona-Krise als größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet.

"Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen. "

Merkel versuchte auch, den Bürgern die Sorge vor Engpässen in der Lebensmittelversorgung zu nehmen.

"Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß. Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch."

https://www.tagesschau.de/inland/merkel-rede-109.html 

Der Kreis Steinfurt appelliert auch hier an die Solidarität

mit den Menschen unter uns, für die eine Infektion schwer verlaufen würde.

Zudem sollte sich die gesamte Bevölkerung an allgemein gültige Verhaltensregeln halten: Abstand beim Husten und Niesen halten und sich wegdrehen, die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten oder ein Taschentuch zu benutzen, das sofort entsorgt wird. Entscheidend ist auch, regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und das Berühren von Augen, Nase und Mund zu vermeiden. Geschlossene Räume sollten drei- bis vier Mal für jeweils zehn Minuten gelüftet werden. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

Informations-Hotline geschaltet

Das Corona-Virus breitet sich auch im Kreis Steinfurt weiter aus. Um Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert bei Fragen weiterzuhelfen, hat der Kreis Steinfurt eine Informations-Hotline geschaltet.

Zu erreichen ist diese unter Telefon 02551 - 69 2808.

Per Bandansage erhalten Rat suchende Anruferinnen und Anrufer neben wichtigen Verhaltenshinweisen außerdem zentrale Telefonnummern. Schulleitungen und Lehrkräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer werden von hier aus mit zuständigen Ansprechpartnern verbunden.

Um Verdachtsfälle zu melden, sollen sich Ärzte und Ärztinnen hingegen weiterhin an die bereits bestehende Hotline unter 02551/ 69-2825 wenden.


Auch ein 57-jähriger
Mann aus Emsdetten sich mit dem Virus infiziert hat. Der Mann kam erkrankt aus dem Skiurlaub aus Ischgl (Österrreich) zurück.

Eine Frau aus Metelen (Jahrgang 1959) ist am Samstag aus ihrem Urlaub in Ischgl mit dem Auto zurückgekehrt und hat sich hiernach aufgrund von Krankheitssymptomen ausschließlich zu Hause aufgehalten. Mit im Pkw saß eine weitere Frau aus Ochtrup (Jahrgang 1966), die auch Symptome zeigt, sich ebenfalls nach dem Urlaub in ihrem Zuhause aufgehalten hat und heute im Laufe des Tages getestet wird. Beide Frauen hatten nach ihrer Rückkehr keinen Kontakt zu Menschen, der ausgereicht hätte, um das Virus weiterzugeben.

Außerdem hat sich ein Mann (Jahrgang 1998) aus Greven mit dem Coronavirus infiziert, der am Sonntag mit leichten Symptomen aus einem Urlaub in der Lombardei zurückgekehrt war. Er war gemeinsam mit seinem Vater und zwei Freunden, die alle drei in Münster und Hamburg leben, mit dem Auto unterwegs.

Bei der ersten infizierten Person handelt es sich um einen Lehrer aus Rheine, der am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt unterrichtet. Er zeigt leichte Symptome und befindet sich zusammen mit seiner Familie in Quarantäne. Der 45jährige begleitete die Jahrgangsstufe 10 des Arnoldinums während eines Aufenthalts in Südtirol. Die 106 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit zehn Lehrkräften am vergangenen Freitag (6. März) in mehreren Bussen zurück nach Steinfurt. Der betroffene Lehrer zeigte typische Symptome und wurde getestet. Am späten Samstagabend (7. März) lag das positive Ergebnis vor.

Das Kreis-Gesundheitsamt schickte alle mitgereisten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vorsorglich in Quarantäne. Weitere Test werden durchgeführt, wenn eine Person Symptome zeigt.

Der Sozial- und Gesundheitsdezernent des Kreises Steinfurt, Tilman Fuchs, hat zwischenzeitlich alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister darüber informiert, dass sämtliche Schulfahrten nach Italien und in andere Länder mit Covid-Aufkommen nicht stattfinden sollten. Der Kreis bereitet sich in Absprache mit den Kommunen derzeit auf weitere Rückkehrer aus Schulfreizeiten vor.

Coronavirus SARS-CoV-2: Hinweise für mögliche Kontaktpersonen

Kreis Steinfurt. Mit den ersten bestätigten Corona-Infektionsfällen im Kreis Steinfurt ist damit zu rechnen, dass die Fallzahlen auch in unserer Region weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund möchte der Kreis Steinfurt grundsätzliche Hinweise zum Verfahren bei Kontakt mit infizierten Personen und deren Kontaktpersonen geben:

Für infizierte Personen (bestätigter Fall) wird eine 14-tägige Isolation im häuslichen Bereich (sofern keine medizinische Indikation für eine Krankenhauseinweisung besteht) durch die untere Gesundheitsbehörde ausgesprochen und durch die örtlich zuständige Ordnungsbehörde angeordnet.

Für enge Kontaktpersonen gilt grundsätzlich das Gleiche. Dies sind Personen, die räumlich und zeitlich enge und länger anhaltende Beziehungen zu der infizierten Person hatten (z.B. alle in einer Haushaltsgemeinschaft Lebenden, Sitznachbar/Sitznachbarin im Unterricht, enge Freundin/enger Freund). Hier wird eine 14-tägige Quarantäne im häuslichen Bereich angeordnet.

Es ist nicht sinnvoll, den Kontaktpersonenkreis vorsorglich zu testen, um Klarheit zu haben. Eine Testung ist i.d.R. erst verlässlich, wenn eine Person auch Symptome entwickelt hat.

Für alle weiteren Personen, die in (weniger engem) Kontakt mit der infizierten Person standen (also zum Beispiel Schülerinnen und Schüler einer Klasse, die nach Bewertung durch die Untere Gesundheitsbehörde keinen längeren und engen Kontakt zur infizierten Person mit daraus folgendem eigenem Infektionsrisiko hatten), ist eine Quarantäne nicht regelhaft erforderlich. Wichtig für diese Personen ist es, sich in den 14 Tagen nach letztem Kontakt zur infizierten Person selbst auf Krankheitssymptome zu beobachten und ein achtsames Verhalten an den Tag zu legen, also z.B. große Menschenansammlungen zu meiden.

Für Personen, die selbst lediglich Kontakt mit einer symptomfreien Kontaktperson hatten, sind keine Quarantäne und keine erweiterten Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Weitere Informationen zur Thematik gibt es auch unter www.kreis-steinfurt.de . Für weiterführende Fragen steht die Hotline des Kreises Steinfurt unter 02551 69 2825 zur Verfügung.


        LESEN SIE AUCH:

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Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle im Kreis Steinfurt

Corona Virus in Emsdetten

Corona Virus in Rheine

Corona Virus in Greven

 

 

 


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