Corona Virus in Rheine, Corona-Fälle Infektionen und Quarantänefälle

Infizierte in Isolierung in Rheine, 7-Tage-Rückblick Foto: Stadt Rheine

Rheine

Rheine. Informationen und die Zahl der bestätigten Corona-Virus Infektionen in Rheine. (Stand 25.1.2021)

Der Kreis Steinfurt hat die Stadt Rheine informiert:

In Rheine 110 (114) Corona-Virus-Fälle gemeldet

Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW im Kreis Steinfurt liegt bei 77

Aktuell befinden sich im Kreis Steinfurt 574 Infizierte in der Isolierung.

Coronavirus-Fälle und die neue Corona-Regel im Kreis Steinfurt finden Sie hier.

Fahrten zum Impfzentrum aus Rheine

Der Verwaltung ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu motivieren, Fahrten zum Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück zu übernehmen. „Ich bin sehr stolz auf den tollen Zusammenhalt in unserer Stadt“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. „Es haben sich auf unsere Anfrage schon jetzt mehr als 70 Personen gemeldet, die uns bei den Transportfahren unterstützen“, so Lüttmann weiter. Allen Helferinnen und Helfern dankt die Verwaltung an dieser Stelle für die großartige Unterstützung.

Bekanntlich haben alle Kommunen im Kreis Steinfurt ihre Bereitschaft signalisiert, die Fahrten zum Impfzentrum zu organisieren. Dies gilt für alle Menschen mit vollendetem 80. Lebensjahr, wenn sie nicht selbstständig, über Hilfen aus ihrem persönlichen Umfeld oder aufgrund gesundheitlicher Probleme mit ärztlicher Verordnung dorthin gelangen können. Die Notfallnummer für Rheine ist die 05971 / 939 500 (Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 17 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr).

Termine können ab dem 25. Januar telefonisch unter der Nummer 0800 / 11611702 täglich in der Zeit von 8 bis 22 Uhr vereinbart werden.

Wer ist Impfberechtigt im Kreis Steinfurt?

Ab dem 8. Februar (Montag) können sich auch außerhalb der stationären Pflegeeinrichtungen lebende, über 80-jährige Seniorinnen und Senioren gegen Corona impfen lassen.

Impfberechtigt sind dann zunächst alle Menschen, die vor dem 1. Februar 1941 geboren sind. Diese Personengruppe wird derzeit vom Kreis Steinfurt angeschrieben.
Das Schreiben informiert umfassend zur Impfung, die im Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück durchgeführt wird. Bei den Hausärzten ist aus organisatorischen Gründen zurzeit noch keine Impfung möglich. WEITERLESEN: Corona-Impfungen

Corona-Schnelltest-Aktion

Anfang des Jahres wurde bei der Maschinenfabrik Bernard Krone eine umfangreiche Corona-Schnelltest-Aktion auf freiwilliger Basis durchgeführt. Bei dieser Aktion wurden im Zeitraum von lediglich fünf Tagen insgesamt 2.160 Tests durchgeführt. WEITERLESEN: Corona-Schnelltest

SCHON DIE DRITTE CORONA-VARIANTE

Neue Corona-Mutation in Japan entdeckt - diese sei bei vier Reisenden aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas nachgewiesen worden, teilt das japanische Gesundheitsministerium mit. Weitere Informationen ob das Virus gefährlicher ist, liegt nicht vor.

Dass Viren ständig mutieren, ist lange bekannt. Sars-CoV-2 ist keine Ausnahme und sogar eher langsam darin, überlebensfähige Varianten zu entwickeln. Die erste Mutation wurde in Großbritannien entdeckt und wird VOC 2020/12/01 oder B.1.1.7 genannt. Die britische Regierung teilte zunächst mit, die Mutation sei bis zu 70 Prozent ansteckender als die bislang vorherrschende Variante

Eine zweite Mutation wurde bei genetischen Untersuchungen in Südafrika entdeckt. Das „European Center for Disease Prevention and Control“, ECDC, führt sie unter der Bezeichnung 501.V2. Auch diese Variante wurde inzwischen in anderen Ländern nachgewiesen, darunter Großbritannien und Frankreich. In Südafrika ist diese Virusvariante inzwischen für die meisten Ansteckungen verantwortlich. Auch hier gibt es laut ECDC bislang keine Hinweise darauf, dass sie einen schwereren Krankheitsverlauf verursacht.

Eine weitere Mutation wurde in Brasilien entdeckt. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, ist die Variante nicht identisch mit der britischen oder der südafrikanischen Mutation.

Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer schützt offenbar auch vor den beiden neuen Varianten des Coronavirus. Das geht aus einer Laborstudie des Herstellers Pfizer und der University of Texas hervor.

Was macht die Corona-Pandemie in Rheine

mit Menschen, die ohnehin schon belastet sind, an Ängsten oder an Depressionen leiden?

Wo können sie in dieser Zeit Unterstützung erhalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um psychische Erkrankungen und Belastungen werden seit dem 19. Januar (Dienstag) im Rahmen einer Online-Serie des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege gegeben. Bei manchen sind während der Pandemie Unterstützungs- und Kontaktmöglichkeiten komplett weggebrochen. Diesen wollen wir praxisnah und niederschwellig Informationen und Ansprechpartner bieten. WEITERLESEN: In Corona-Zeit Unterstützung erhalten

Corona-Regeln in Rheine ab dem 11. Januar 2021

Kontaktbeschränkungen in Rheine

Bei den Kontaktbeschränkungen hat die Landesregierung zusätzliche Ausnahmen eingeräumt. So darf bei Treffen von zwei Haushalten die Person aus dem anderen Haushalt ihre Kinder mitbringen. In früheren Verordnungen galten Ausnahmen nur für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Dieses Höchstalter wird im aktuellen Beschluss nicht mehr explizit erwähnt. Private Treffen sind nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt.

Distanzunterricht für Schüler - Kitas

Demnach wird der Präsenzunterricht an den Schulen bis Ende Januar ausgesetzt, Schüler müssen zuhause am Distanzunterricht teilnehmen. Kitas wechseln in den "eingeschränkten Pandemiebetrieb", bleiben aber grundsätzlich für alle geöffnet.

Handel und Gastronomie in Rheine

Die bis 10. Januar geltenden Beschränkungen etwa für Handel und Gastronomie werden um drei Wochen bis 31. Januar verlängert.

In die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wurde die zwingende 15-Kilometer-Regel für Hotspots nicht aufgenommen. Damit können Kreise und kreisfreie Städte bei einer Inzidenz über 200 selbst entscheiden.

Betriebskantinen in Rheine

sollen geschlossen bleiben, "wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen". Zudem werden die Arbeitgeber "dringend gebeten", großzügige Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen.

Die Empfindlichkeit der Antigen-Schnelltests bei 60%

ist demnach zum Teil erheblich geringer als von den Herstellern angegeben.

Anders als die sehr zuverlässigen PCR-Tests weisen Antigen-Schnelltests den Erreger nicht anhand seines Erbguts nach, sondern anhand bestimmter Virusproteine. Überprüft wurden der in Deutschland meistverwendete Schnelltest sowie ein zweites Produkt. "Nach unseren Untersuchungen werden nur sechs von zehn Sars-Cov-2-Infektionen erkannt", sagt Oliver Keppler, Chef der Virologie am Max-Pettenkofer-Institut der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. "Anderseits erhalten auch zwei von hundert nicht-infizierten Personen ein falsch-positives Ergebnis."

Vorsicht vor Impfstoff-Betrügern

falsche Angebote am Telefon oder an der eigenen Haustür Kriminelle nutzen Ängste aus

Die Ängste und Sorgen rund um die Corona-Pandemie nutzen Kriminelle schon seit einiger Zeit schamlos aus, um sich an ihren Opfern zu bereichern. Im Zusammenhang mit dem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es nun eine neue Betrugsmasche. WEITERLESEN: Corona Impfstoff-Betrüger unterwegs

Corona-App der Europäischen Union

Nach der Bundesregierung hat nun die Europäische Union eine eigene Pandemie-App herausgebracht. In dieser erhalten Nutzer Informationen rund um das Virus sowie zur Situation in den EU-Mitgliedsstaaten und weiteren Ländern.
Die ergänzt laut Medienbericht die seit Juni 2020 verfügbare Plattform "Re-open EU" – und trägt denselben Namen. Die Smartphone-Applikation bietet einen Überblick über die Gesundheitslage, die verfügbaren Corona-Warn-Apps der Nationen sowie die Quarantäne- und Testanforderungen für Reisende.

Re-open EU: Wo gibt es die App?

Die Corona-App der Europäischen Union ist kostenlos, sie steht im App Store und im Google Play Store zum Download bereit. Somit läuft sie auf iOS- und Android-Geräten. Da sich die App an eine multinationale Nutzerschaft richtet, sind alle 24 EU-Amtssprachen verfügbar.

iOS: https://apps.apple.com/us/app/re-open-eu/id1531322447 

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.europa.publications.reopeneu 

Corona in Rheine - der länderübergreifende Teil-Lockdown geht weiter

bis einschließlich 31. Januar. So haben es Bund und Länder beschlossen. Die Fortführung des aktuellen Lockdowns bedeutet für die Menschen in Rheine weiterhin Einschränkungen. Doch diese sind wichtig, damit die Corona-Pandemie eingedämmt werden kann. Die meisten Menschen halten sich an die seit 2. November geltenden Regeln der Corona-Schutzverordnung. 

Der Aufforderung, die Maske aufzusetzen, kamen die Menschen jedoch meist zügig nach. Da solche Bürgeransprachen sehr erfolgreich waren und die Menschen Verständnis für die Kontrollen zeigten, konnte auf eine Ahndung von Ordnungswidrigkeiten meist verzichtet werden. Manche Passanten zogen eine Maske auf, sobald sie einen Einsatzwagen oder Beamte erblickten.

In Rheine sind zahlreiche Corona-Schilder abgerissen

oder zerstört worden, die auf die Maskenpflicht in der Innenstadt hinweisen. Das meldet die Stadt und betont gleichzeitig, dass die Regeln natürlich dennoch weiterhin gelten:

Demnach muss in der Fußgängerzone in der Zeit von 7 Uhr bis 21 Uhr eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Emszauber in Rheine wegen Corona abgesagt

Mit der neuen Coronaschutzverordnung sind jedoch alle Musikfeste, Festivals und ähnliche Veranstaltungen vorerst untersagt. Hierunter fällt nun auch der „Emszauber“, sodass dieser seitens des Veranstalters RTV und der IG Emszauber schweren Herzens für 2020 abgesagt wurde. WEITERLESEN: Coronaschutzverordnung in Rheine, Festivals und ähnliche Veranstaltungen vorerst untersagt

Weil sich im Bereich des Zentral-OP (ZOP) des UKM

Universitätsklinikum Münster mehrere Mitarbeitende mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben

schließt das UKM mit sofortiger Wirkung sieben Operationssäle zum Schutz von Patienten und Beschäftigten. WEITERLESEN: Corona-Fälle in Münster

Corona-Zeiten zwischen Jung und Alt in Rheine

Es ist eine schöne Tradition, dass die angehenden Schulkinder des Familienzentrums St. Antonius die Senioren von Protalis in der Tagespflege und Betreuung besuchen, um mit ihnen St. Martinslieder gemeinsam zu singen und das Martinsspiel darzustellen. 2020 ist jedoch alles anders. Dennoch haben die Kinder eine Laternenkette für beide Einrichtungen gebastelt und eine Fachkraft hat stellvertretend für die Kleinen die Laternen übergeben. Diese finden im Aufenthaltsraum einen schönen Platz.

Corona-Zeiten zwischen Jung und Alt in Rheine

Corona-Zeiten zwischen Jung und Alt in Rheine Foto: privat

Corona-Regelungen für Rheine

Demnach gilt in der Zeit von 6 Uhr bis 24 Uhr zusätzlich das Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:

• Fußgängerzonen in Rheine
• Außenbereiche vor Trauzimmern bzw. Trausälen
• Bahnhof und auf Bahnhofsvorplätzen in Rheine
• Bushaltestellen
• Taxi- und Mietwagenstände
• Kfz-Stellflächen mit mehr als 10 Parkplätzen und Bereiche vor gastronomischen Einrichtungen

Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt überprüfen die Einhaltung der Maßnahmen im jeweiligen Ort.

Corona in der Winterzeit

Tipps, wie Sie auch zu Hause abwechslungsreich durch die dunkle Jahreszeit kommen. Probieren Sie neue Rezepte aus, suchen Sie die sportliche Herausforderung.

Coronaschutzverordnung Rheine

PDF:

Coronaschutzverordnung ab 25.1.2021 
Coronabetreuungsverordnung ab 7.1.2021 
Coronaeinreiseverordnung ab 7.1.2021 
Bußgeldkatalog ab 9.12.

Die Landesregierung verfolgt weiter das Ziel, die Infektionszahlen mit passgenauen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Es gilt eine „Corona-Bremse“ ab 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz). Ab dieser Grenze stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen. In die Beratung ist in diesen Fällen auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales einzubeziehen.

Kindergeld in 2020

Gesetzlich Versicherte haben pro Eltern 5 Tage mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld. (10 Tage für Alleinerziehende)

Abstand und Maske tragen

Wenn es nicht möglich ist, den Abstand einzuhalten, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch in Bus, Bahn und an anderen öffentlichen Orten muss weiterhin eine Maske getragen werden. In fast ganz Deutschland muss man mindestens 50 Euro Strafe zahlen, wenn man sich nicht an die Maskenpflicht hält. Nur in Sachsen-Anhalt gilt das nicht.

Corona-Engagements in Rheine Ehrenamt nur begrenzt stattfinden konnte

Bereits seit 15 Jahren vermittelt die Stadt Rheine über die Freiwilligenbörse der Fachstelle Bürgerengagement zwischen Menschen, die sich engagieren möchten, sowie gemeinnützigen Einrichtungen, Organisationen und Vereinen, die Ehrenamtliche suchen.

Der allgemeine Stillstand des sozialen Lebens aufgrund der Beschränkungen zur Corona-Pandemie machte sich seit Anfang des Jahres auch in der Ehrenamtskoordination der Einrichtungen bemerkbar. Wurden der Freiwilligenbörse in den vergangenen Jahren im ersten Halbjahr bis zu 25 Engagementangebote zur Veröffentlichung gemeldet, waren es in diesem Jahr nur acht.

Dies lag vor allem daran, dass außerhalb des spontanen Corona-Engagements in Rheine Ehrenamt nur begrenzt stattfinden konnte, da Aktivitäten in Vereinen (teilweise) ruhten und die meisten Einsatzmöglichkeiten in sozialen Einrichtungen wegen der Corona-Einschränkungen im Kreis ausgesetzt werden. WEITERLESENEhrenamt in Corona-Zeiten

Die Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit

Die App steht in den Stores von Apple und Google zum Download kostenlos bereit. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen, alles freiwillig.

Corona-warn-app

Corona-Warn-App, machen Sie mit!

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt:

„Die App macht die Kontakt-Nachverfolgung bei Infektionsketten schneller und besser. Und auch jetzt im Urlaub, mit vielen Deutschen auf einem Fleck, wird das einen Unterschied machen.“

Die neue deutsche Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist am Dienstag nach Angaben auf der Seite des Google-App-Store bereits eine Million Mal heruntergeladen worden.

Wichtig dabei: die sogenannte Risiko-Ermittlung aktivieren. Dabei geht es darum, mittels Bluetooth zu ermitteln, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Tippen Sie auf „Risiko-Ermittlung aktivieren“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster, dass Sie die Benachrichtigungen bei einer möglichen Begegnung mit einer infizierten Person aktivieren wollen.

folgenden Sie diesen Links zum Download:

Die „Corona-Warn-App“ für Android

Die „Corona-Warn-App“ für iPhones

Schutz des Personals und der Ärzte der Praxen vor Infektionen mit SARS-Cov2 in Rheine

Der Ärzte-Verbund Rheine bittet alle Patienten, Praxisräume ab sofort ausschließlich nur noch mit einer Mund-Nasen-Bedeckungen aufzusuchen. Zunehmend kehren die Praxen wieder zu einem Regelbetrieb zurück. Neben dem Schutz der Mitbürger und Patienten steht vor diesem Hintergrund der Schutz des Personals und der Ärzte der Praxen vor Infektionen mit SARS-Cov2 eine zentrale Grundlage dar, um die ambulante Versorgung in Rheine wie gewohnt fortführen zu können.

Dazu bittet Dr. Olaf Kestermann für den Vorstand des Ärzte-Verbundes Rheine die Bevölkerung um Mithilfe. Bei Rückfragen steht er unter der Praxisnummer 05971 / 92970 zur Verfügung.

Corona-Zeiten - mit Oma und Opa in Kontakt bleiben

„In Beratungsgesprächen höre ich immer wieder, dass man Oma und Opa beim Telefonieren auch gerne einmal sehen möchte“, erklärt Elisabeth Nagelschmidt von der Wohnberatung der Caritas Rheine. Auf dem Markt gibt es verschiedene Apps, die für die Videotelefonie genutzt werden können. Auch spezielle Apps für Senioren sind erhältlich. WEITERLESEN Kommunikation in der Corona-Zeit

Kommunikation in der Corona-Zeit

Kommunikation in der Corona-Zeit

Mundschutz gegen Coronavirus

Junge Ehrenamtliche nähen in Rheine Nasen-Mundschutz-Behelfe

Normalerweise würde gerade in der Jugendberatungsstelle der Caritas Rheine gebastelt, gekocht oder Nachhilfe gegeben werden. Da das derzeit nicht möglich ist, hat die Beratungsstelle die Aufgaben des Ehrenamtes einfach der Situation angepasst.

Die jungen Ehrenamtlichen des Projektes „Menschen stärken Menschen“ helfen jetzt von daheim aus, so wie sie können, weiter. Aus alten T-Shirts, Gardinen, aus Tischdecken und Bettwäsche werden nun Nasen-Mundschutz-Behelfe genäht, welche dann in der Jugendberatungsstelle gesammelt und an die Caritas Rheine verteilt werden. Wer auch gerne näht, ist herzlich eingeladen, selbst mitzumachen.

Mundschutz gegen Coronavirus Caritas Rheine

Mundschutz gegen Coronavirus - Neue Ideen entstehen durch neue Herausforderungen. Foto: Caritas Rheine

Allerdings ist das noch nicht alles, was das Ehrenamt momentan auf die Beine stellt. Egal, ob in Wohn- und Altenheimen oder einfach nur daheim – viele Menschen sind gerade alleine. Mit der Idee, Brieffreundschaften zu schließen, die auch über die Corona-Krise hinaus bestehen bleiben, können sich Menschen kennenlernen, die sich sonst nie begegnet wären. Und auch für Rätselfreunde bietet das Projekt „Menschen stärken Menschen“ eine passende Aufgabe. „Zuletzt war ein eigener Escape Room für die Osterferien geplant. Dieser kann nun leider nicht wie geplant stattfinden, aber unsere Ehrenamtlichen wollen trotzdem nicht auf Rätsel verzichten.

Deswegen entwickelt ein Ehrenamtlicher derzeit ein Escape Spiel für daheim, bei dem man ein kostenloses Spiel gewinnen kann, sobald der Escape Room wieder öffnet“, so Theresa Löcke und Lea Bröker. Jeder, unabhängig von Alter, Herkunft und Religion darf sich an all diesen Ideen beteiligen.

Egal, ob beim Nähen von Masken, beim Schreiben von Briefen oder beim Entwickeln von Rätseln – jeder ist eingeladen, sich in der Jugendberatungsstelle der Caritas Rheine zu melden. Bei Fragen und Interesse helfen Lea Bröker und Theresa Löcke gerne per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter den Telefonnummern 05971 / 862304 und auch 05971 / 862317 weiter.

+++ Rheine bringt‘s-Plattform ist online

+++ Schuljahr-Wiederholung ausgeschlossen

+++ Aktuellen Aktion #gemeinsamJAHN des TV Jahn-Rheine: Home-Workouts und Spielideen aus Rheine

+++ Pfarreien bieten Einkaufshilfe für ganz Rheine

Die Corona-Pandemie, sicherlich für alle eine neue, noch nie dagewesene Situation.

Wie mag es wohl den Menschen in unserer Stadt Rheine gehen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, um bei uns Schutz und Sicherheit zu suchen? Viele Dinge im Alltag und Berufsleben müssen neu geregelt und geordnet werden. Ein Leben auf Abstand, soziale Kontakte auf das Möglichste einschränken, für alle eine besondere Corona-Herausforderung in Rheine... WEITERLESEN

Spontanhilfen während der Corona-Pandemie in Rheine

Rheine. Schutzbedürftigen Menschen oder Risikogruppen wird in diesen Zeiten geraten, die häusliche Wohnung nicht zu verlassen. Besonders alleinstehende ältere Menschen in unserer Stadt stehen bei der Bewältigung dieser Phase vor dem Problem, ihre Einkäufe und Botengänge zu organisieren.

Über die Spontanhelferabfrage des Kreises Steinfurt haben sich bereits 40 Rheiner Helfer registrieren lassen. Darüber hinaus sind unterschiedliche Helferinitiativen gegründet worden, wie zum Beispieldie Pfarrei St. Dionysius, der TV Jahn, der Leo-Club, die Agentur ConceptX oder auch private Facebook-Gruppen. In der Stadtverwaltung Rheine wird die Fachstelle Bürgerengagement jetzt Übersichten der Einzelhelfer, der Initiativen und Nachbarschaften sowie der Bedarfe führen und vermittelnd und koordinierend tätig werden.

Bürgerschaftliches Engagement ist bei der Corona-Herausforderung an unterschiedlichen Stellen notwendig und gefragt. Daher stellen die Solidaritätsbekundungen und Hilfsangebote ein sehr positives Zeichen des Zusammenhalts in Rheine dar.

Es gilt aber, sich bei der Spontanhilfe bewusst zu machen, dass es sich nicht um ein freiwilliges Engagement wie jedes andere handelt, da der Gesundheitsschutz Priorität besitzt. Daher sollten Einzelhelfer und Initiativen bei ihren Engagementaktivitäten die folgenden Hinweise mit berücksichtigen:

Freiwillige können sich gefährden und die zu versorgenden Menschen können bei Nachbarschaftshilfe gefährdet werden.

- Die erste Engagementform ist möglichst wenig beziehungsweise keinen unmittelbaren persönlichen Kontakt zu anderen Menschen herzustellen. Ganz besonders gilt dies bei Kontaktaufnahme mit gefährdeten Risikogruppen (unter anderem ältere Menschen ab 60 Jahren, Herz-, Lungen- und an Krebs erkrankten Menschen).

- Die Helferinitiativen sollten auch den Schutz ihrer Freiwilligen organisieren. Die vom Gesundheitsamt empfohlenen Hygieneregeln sind einzuhalten.

Es ist sinnvoll, dass eine freiwillige Person jeweils nur einen Haushalt übernimmt, um Multplikationseffekte zu vermeiden.

Bei der ersten infizierten Person

handelte es sich damals um einen Lehrer aus Rheine, der am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt unterrichtet. Er zeigt leichte Symptome und befindet sich zusammen mit seiner Familie in Quarantäne.

Der 45jährige begleitete die Jahrgangsstufe 10 des Arnoldinums während eines Aufenthalts in Südtirol. Die 106 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit zehn Lehrkräften am vergangenen Freitag (6. März) in mehreren Bussen zurück nach Steinfurt.

Der betroffene Lehrer zeigte typische Symptome und wurde getestet. Am späten Samstagabend (7. März) lag das positive Ergebnis vor.

Das Kreis-Gesundheitsamt schickte alle mitgereisten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vorsorglich in Quarantäne. Weitere Test werden durchgeführt, wenn eine Person Symptome zeigt.

Ein 17jähriger Schüler des Berufskollegs Rheine hat sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Er hatte Kontakte zu Jugendlichen, die die genannten Schulen besuchen, am Wochenende hat er u.a. an einer Oberstufenparty teilgenommen.

Die von dem Schüler benannten engeren Kontaktpersonen erhalten eine Quarantäneverfügung für 14 Tage.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern finden wichtige Hinweise zu Verhaltensregeln auf den Internetseiten des Kreises Steinfurt und der Stadt Rheine sowie in Kürze auch auf den Internetseiten der Schulen!

„Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir sicher gehen wollen, dass sich der Virus innerhalb der Schulgemeinden nicht weiter verbreitet“

so Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

 


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Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2

Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2. Den Namen Corona (deutsch: Krone) trägt er wegen der kronenartigen Stacheln auf der Virusoberfläche. Foto: NIAID Rocky Mountain Laboratories (RML) / commons.wikimedia.org / gemeinfrei

 

 


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