Corona Virus in Rheine +++ 45 (46) bestätigte Infektionen

Grenzen, Spielplätze, Badestellen – im Kampf gegen das Coronavirus sind alle Stellen, an denen sich Menschen treffen können, gesperrt. Foto: Schulte Renger

Rheine

Rheine. Der Kreis Steinfurt hat die Stadt Rheine informiert, dass es in Rheine 45 (46) bestätigte Infektionen (inkl. Mesum, Stand 1.4.2020, 11:00 Uhr) mit dem Coronavirus gibt.

20 (14) Personen hiervon sind wieder gesund!

Rund 1150 Menschen sind im Kreisgebiet aktuell in Quarantäne.

Neues Covid-19-Behandlungszentrum in Rheine

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) eröffnet am heutigen Mittwoch in Rheine ein neues Coronavirus-Behandlungszentrum zur ambulanten Untersuchung und Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen sowie Patienten mit respiratorischer Symptomatik (Atemwegsbeschwerden).

Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO), Allgemeinverfügung der Stadt Rheine

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat mit Wirkung vom 31. März 2020 Änderungen in der bisherigen Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) vorgenommen. Die neue Verordnung beinhaltet insbesondere folgende Regelungen:

Die Besuchsregelungen für stationäre Gesundheits- und Pflegereinrichtungen beinhaltet nunmehr konkrete Vorgaben. Die Beschränkung auf eine Fläche von 10 Quadratmetern zugänglicher Flächen je Kunde gilt ab sofort für alle in § 5 der Verordnung genannten Betriebe und Einrichtungen.

Aufgrund dieser Veränderung muss die Allgemeinverfügung der Stadt Rheine vom 25. März 2020 aufgehoben werden, weil diese eine deutlich stärkere Reduzierung auf
100 Quadratmeter zugänglicher Fläche je Kunde für Bau- und Gartenbaumärkte vorsah.

„Ich appelliere dringend an den Handel, unabhängig von den Vorgaben der CoronaSchVO sich im Rahmen einer freiwilligen Selbstbeschränkung weiter an die bisherige Regelung von 100 qm je Person zu halten,“

so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. „Sie dient sowohl der Gesundheit der Besucherinnen und Besucher aber genauso der vielen Beschäftigten in den jeweiligen Unternehmen. Erfreulich ist, dass wir von einigen Unternehmen bereits positive Rückmeldungen erhalten haben, sich auch zukünftig an die engeren Vorgaben halten zu wollen,“ so der Bürgermeister weiter.

In Rheine und Mesum: aus "Geschlossen" wird "Offen" – allerdings mit starken Enschränkungen:

Die Garten- und Baufachmärkte in Rheine dürfen wieder öffnen

da die Rechtsverordnung des Landes NRW dieses nun erlaubt.

+++ Rheine bringt‘s-Plattform ist online

+++ Schuljahr-Wiederholung ausgeschlossen

+++ Aktuellen Aktion #gemeinsamJAHN des TV Jahn-Rheine: Home-Workouts und Spielideen aus Rheine

+++ Pfarreien bieten Einkaufshilfe für ganz Rheine

Verordnung in Rheine zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Nur 1 Kunde pro 100 Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Fläche ist im Laden erlaubt.

Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) des Landes NRW wurde mit Wirkung zum 23. März 2020 erlassen und geht den Regelungen der bislang von der Stadt Rheine erlassenen Allgemeinverfügungen grundsätzlich vor. Allerdings ermächtigt § 13 Satz 2 CoronaSchVO die Kommunen zu weiterreichenden Maßnahmen zu bestimmten Sachverhalten. Hiervon hat die Verwaltung Gebrauch gemacht und insbesondere eine Beschränkung der Zahl der gleichzeitig in einem Bau- oder Gartenbaumarkt anwesenden Kunden definiert. WEITERLESEN: Verordnung in Rheine zum Schutz vor Coronavirus

Die Corona-Pandemie, sicherlich für alle eine neue, noch nie dagewesene Situation.

Wie mag es wohl den Menschen in unserer Stadt Rheine gehen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, um bei uns Schutz und Sicherheit zu suchen? Viele Dinge im Alltag und Berufsleben müssen neu geregelt und geordnet werden. Ein Leben auf Abstand, soziale Kontakte auf das Möglichste einschränken, für alle eine besondere Herausforderung... WEITERLESEN

Spontanhilfen während der Corona-Pandemie in Rheine

Rheine. Schutzbedürftigen Menschen oder Risikogruppen wird in diesen Zeiten geraten, die häusliche Wohnung nicht zu verlassen. Besonders alleinstehende ältere Menschen in unserer Stadt stehen bei der Bewältigung dieser Phase vor dem Problem, ihre Einkäufe und Botengänge zu organisieren.

Über die Spontanhelferabfrage des Kreises Steinfurt haben sich bereits 40 Rheiner Helfer registrieren lassen. Darüber hinaus sind unterschiedliche Helferinitiativen gegründet worden, wie zum Beispieldie Pfarrei St. Dionysius, der TV Jahn, der Leo-Club, die Agentur ConceptX oder auch private Facebook-Gruppen. In der Stadtverwaltung Rheine wird die Fachstelle Bürgerengagement jetzt Übersichten der Einzelhelfer, der Initiativen und Nachbarschaften sowie der Bedarfe führen und vermittelnd und koordinierend tätig werden.

Bürgerschaftliches Engagement ist bei der Corona-Herausforderung an unterschiedlichen Stellen notwendig und gefragt. Daher stellen die Solidaritätsbekundungen und Hilfsangebote ein sehr positives Zeichen des Zusammenhalts in Rheine dar.

Es gilt aber, sich bei der Spontanhilfe bewusst zu machen, dass es sich nicht um ein freiwilliges Engagement wie jedes andere handelt, da der Gesundheitsschutz Priorität besitzt. Daher sollten Einzelhelfer und Initiativen bei ihren Engagementaktivitäten die folgenden Hinweise mit berücksichtigen:

Freiwillige können sich gefährden und die zu versorgenden Menschen können bei Nachbarschaftshilfe gefährdet werden.

- Die erste Engagementform ist möglichst wenig beziehungsweise keinen unmittelbaren persönlichen Kontakt zu anderen Menschen herzustellen. Ganz besonders gilt dies bei Kontaktaufnahme mit gefährdeten Risikogruppen (unter anderem ältere Menschen ab 60 Jahren, Herz-, Lungen- und an Krebs erkrankten Menschen).

- Die Helferinitiativen sollten auch den Schutz ihrer Freiwilligen organisieren. Die vom Gesundheitsamt empfohlenen Hygieneregeln sind einzuhalten.

Es ist sinnvoll, dass eine freiwillige Person jeweils nur einen Haushalt übernimmt, um Multplikationseffekte zu vermeiden.

Bei den Bedarfen für die Spontanhilfe handelt es sich vorrangig um kleinere Besorgungen für Lebensmittel und Drogerieartikel, Beschaffung von Medikamenten auf Rezept oder zum Beispiel das Aufgeben von dringlicher Post. Medizinische Hilfe, Kindbetreuung oder Fahrdienste sind über andere dafür vorgesehene Stellen zu vermitteln.

Ratsam ist es, die Unterstützung telefonisch oder per E-Mail anzukündigen. Dabei sollte gleichzeitig die möglichst kontaktlose Einkaufsübergabe abgesprochen werden.

Ein fremder Mensch, dem geholfen wird, vertraut den freiwilligen Helfern. Mit Daten und Informationen dritter Personen ist sensibel umzugehen und der Datenschutz einzuhalten.

Die Spontanhilfe ist besonders für Menschen wichtig, die keine Freunde, Bekannte oder Familienangehörige vor Ort haben. Sie hilft schließlich auch, einer Vereinsamung entgegenzuwirken. Neben der praktischen Einkaufshilfe kann auch das Telefongespräch mit einem Helfer einen positiven Beitrag zu Bewältigung des Corona-Alltags für die Betroffenen sein.

Der städtischen Fachstelle Bürgerengagement können ab sofort Bedarfe telefonisch oder per E-Mail gemeldet werden. Die Bedarfe können natürlich auch von Dritten gemeldet werden. Darüber hinaus werden neu gegründete Initiativen gebeten, ihre Aktivitäten zu nennen, damit eine schnelle Vermittlung vorgenommen werden kann.

Je nach Bedarfslage wird es auch noch einen separaten Helferaufruf geben. Wer sich als Helfer anbieten möchte, kann dies schon jetzt über den Meldebogen beim Kreis Steinfurt tun (www.kreis-steinfurt.de) tun. Mehr Infos gibt es auc bei der Fachstelle Bürgerengagement unter der Nummer 05971 / 9548774 oder unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Rheine

Mit Wirkung zum 21.03.2020 (0:00 Uhr) wurden in der Stadt Rheine auch Frisörbetriebe, Bau- und Gartenbaumärkte, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie vergleichbare Einrichtungen geschlossen.

„Wir liegen damit auf der im Münsterland verabredeten Linie. Die Zahlen steigen dramatisch an. Es ist deshalb unvermeidlich, weitere Verbote auszusprechen“

so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Verfügt wurde bereits am 19.03., dass Speisewirtschaften (auch in Hotels), nun seit Morgen geschlossen sind. Einzige Ausnahmen sind Lieferservices und Drive-In-Angebote. Der Zugang zu Einkaufszentren (shopping-malls und factory-outlets) und vergleichbaren Einrichtungen darf nur gestattet werden, wenn dort Händler ihre Waren anbieten, die der Grundversorgung dienen.

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier auf der Seite. Sie ist ab 21. März 2020 (00:00 Uhr) wirksam.

https://www.rheine.de/media/www.rheine.de/org/med_115/6001_allgemeinverfuegung_20.03.pdf 

„Die Münsterlandkreise und die Stadt Münster hatten sich gemeinsam auf diese Linie verständigt. Wir schließen uns an. Jedoch stellt sich die Frage, ob nicht die Zeit für eine Ausgangssperre gekommen ist. Das fast tägliche Nachschärfen ist kaum noch vermittelbar“

so Bürgermeister Peter Lüttmann, der sich für eine klare und konsequente Linie ausspricht.

Aktuelle Umsetzung der Gewerbesteuerzahlungen in der Stadt Rheine

Um in der gegenwärtigen Lage die Liquidität der in Rheine ansässigen Unternehmen zu erhalten, verzichtet die Stadt Rheine zurzeit grundsätzlich auf die Versendung belastender Gewerbesteuerbescheide auf der Grundlage der vorangegangenen Messbescheide der Finanzämter.

Ferner werden die Herabsetzungsanträge für die Vorauszahlungen 2020 schnellstmöglich umgesetzt. Des Weiteren können unmittelbar betroffene Betriebe einen zinslosen Stundungsantrag stellen. Hierzu können Unternehmen sich mit der Steuerverwaltung der Stadt Rheine in Verbindung setzten, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter den Telefonnummern 939-301 bzw. -303. Weitere Beratung erhalten sie von den zuständigen Mitarbeiterinnen.

Auch Hallenbäder Rheine und Mesum wegen Corona-Virus geschlossen

und werden bis auf Weiteres nicht öffnen. Entsprechend der Empfehlung des Krisenstabes des Kreises Steinfurt werden die Hallenbäder bis auf Weiteres wegen des sich ausbreitenden Corona-Virus nicht öffnen.

Die wöchentliche Radtour der Kolpingsfamilie Hauenhorst fällt bis auf Weiteres aus.

Auch der Weltladen am Marktplatz ist geschlossen.

Die Rentensprechstunde fällt aus. Der DRK-Ortsverband Dreierwalde muss den Dienst als „Sanitäter vor Ort" einstellen. Bis auf weiteres fallen auch alle Veranstaltungen der kfd St. Josef aus.

Stadt Rheine erlässt Allgemeinverfügung

Rheine. In Abstimmung mit dem Kreis Steinfurt und allen kreisangehörigen Kommunen hat die Stadt Rheine noch am Sonntag (15. März) eine Anordnung erlassen, die dazu führt, dass ein Großteil öffentlicher wie auch privater Veranstaltungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus verboten wird. Die Anordnung ist seit Montag (16. März) in Kraft.

Die so genannte Allgemeinverfügung führt dazu, dass sie automatisch für alle betroffenen Einrichtungen gilt, eine sonst übliche Einzelverfügung ist damit nicht erforderlich.

Die Verfügung ist auch auf der Internetseite der Stadt Rheine abrufbar ( www.rheine.de ).

„Mit der Anordnung werden weitreichende Maßnahmen getroffen, die in fast allen Bereichen, angefangen von Freizeitangeboten über Sport- und Kulturangebote bis hin zur Speisewirtschaft zu erheblichen Einschränkungen führen werden. Dennoch sind sie dringend erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann: „Jetzt sollten wirklich alle begriffen haben, worum es geht. Vermeiden Sie jeden unnötigen persönlichen Kontakt.“

so der Bürgermeister weiter.

Die Stadt Rheine hat alle Kultureinrichtungen geschlossen.

Damit folge man dem Land, das ebenfalls alle Kultureinrichtungen bis zum 19. April geschlossen hält.

Das Mathias-Spital in Rheine hat neue Besucherregeln beschlossen

„Ab sofort gilt, dass nur noch Schwerstkranke, Kinder und Frauen im Bereich der Geburtshilfe einen Besucher pro Tag empfangen dürfen. Bei allen anderen bitten wir nachhaltig darum, auf Besuche zu verzichten“

sagte Dietmar Imhorst, Vorstand der Stiftung Mathias-Spital. Ab der kommenden Woche werden geplante ambulante Eingriffe, die keine Notfälle sind, verschoben.

Die Patienten werden individuell informiert“, sagte Imhorst. Zudem werde eine Regelung der Landesregierung erwartet, inwieweit geplante stationäre Aufnahmen noch erfolgen sollen.

„Wir freuen uns, dass Bezirksregierung und Kreis für die Kinder des medizinisches Personals Betreuungsmöglichkeiten schaffen wollen. Das hält die Leistungsfähigkeit in den Einrichtungen aufrecht. Wie das gestaltet wird, wissen wir noch nicht“

Die Rheiner Stadthalle hat am Freitag bekanntgegeben

dass es bis Ende April dort keine öffentlichen Veranstaltungen mehr geben wird. Sämtliche Termine für Konzerte, Theater etc. sind abgesagt und sollen in die zweite Jahreshälfte verlegt werden, gab Event-Managerin Sabine Strodt bekannt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. „Wenn jemand beim Nachholtermin verhindert ist, können die Tickets dort zurückgegeben werden, wo man sie im Vorverkauf erworben hat“, erläuterte sie. Die zugespitzte Sicherheitslage wegen des Corona-Virus habe keinen Entscheidungsspielraum mehr gelassen.

Bei der ersten infizierten Person

handelte es sich damals um einen Lehrer aus Rheine, der am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt unterrichtet. Er zeigt leichte Symptome und befindet sich zusammen mit seiner Familie in Quarantäne.

Der 45jährige begleitete die Jahrgangsstufe 10 des Arnoldinums während eines Aufenthalts in Südtirol. Die 106 Schülerinnen und Schüler kamen gemeinsam mit zehn Lehrkräften am vergangenen Freitag (6. März) in mehreren Bussen zurück nach Steinfurt.

Der betroffene Lehrer zeigte typische Symptome und wurde getestet. Am späten Samstagabend (7. März) lag das positive Ergebnis vor.

Das Kreis-Gesundheitsamt schickte alle mitgereisten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vorsorglich in Quarantäne. Weitere Test werden durchgeführt, wenn eine Person Symptome zeigt.

Ein 17jähriger Schüler des Berufskollegs Rheine hat sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Er hatte Kontakte zu Jugendlichen, die die genannten Schulen besuchen, am Wochenende hat er u.a. an einer Oberstufenparty teilgenommen.

Die von dem Schüler benannten engeren Kontaktpersonen erhalten eine Quarantäneverfügung für 14 Tage.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern finden wichtige Hinweise zu Verhaltensregeln auf den Internetseiten des Kreises Steinfurt und der Stadt Rheine sowie in Kürze auch auf den Internetseiten der Schulen!

„Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir sicher gehen wollen, dass sich der Virus innerhalb der Schulgemeinden nicht weiter verbreitet“

so Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

 


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Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2

Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2. Den Namen Corona (deutsch: Krone) trägt er wegen der kronenartigen Stacheln auf der Virusoberfläche. Foto: NIAID Rocky Mountain Laboratories (RML) / commons.wikimedia.org / gemeinfrei

 


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