Corona Virus Fälle in Greven, Corona-Infektionen und Quarantänefälle

Mit einem Transmissionselektronenmikroskop (TEM) wurde diese Aufnahme eines SARS-CoV-2-Virus‘ aufgenommen. Im Ggensatz zu „normalen“ Elektronenmikroskopen, die nur die Oberfläche eines Objektes abbilden, kann ein TEM durch das untersuchte Objekt, in diesem Fall das Virus, hindurchschauen. Foto: NIAID / commons.wikimedia.org / CC BY 2.0

Greven

Greven. Der Kreis Steinfurt hat die Stadt Greven informiert, dass es in Greven 59 (63) bestätigte Infektion (Stand 27.11.2020, 10:00 Uhr) mit dem Coronavirus gibt.

Angesichts von Überlegungen einzelner Bundesländer, die Maskenpflicht wieder abzuschaffen, mahnt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Vorsicht.

Im Kreis Steinfurt sind aktuell insgesamt 73 Schüler positv getestet worden

Als Vorsichtsmaßnahme haben haben zzt. 736 Schüler Distanzunterricht (aus 57.000)

Infizierrt sind im Kreis Steinfurt 12 Lehrkräfte

WEITERLESEN: Coronafälle an Schulen

Coronafall in Greven an der Josefschule

Zwei Klassen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat die Quarantäne angeordnet weil ein Kind in einer Klasse betroffen war. Es kam trotz allen Maßnahmen sogar vor, dass Kinder vorzeitig in die Schule geschickt wurden, weil sie ja symptomfrei seien - trotz Quarantäne.

In der Nelson-Mandela-Gesamtschule Greven

Neues Hygienekonzept für Mittagessen in der Mensa

Die Jahrgänge 5, 6 und 7 werden ab Donnerstag, 12.11.2020 strikt getrennte Essenszeiten haben.

Die Jahrgänge 8 – 10 essen danach an getrennten, markierten Tischen, da in diesen Jahrgängen nur wenige Kinder das Mensaangebot wahrnehmen.

Coronaschutzverordnung Greven

PDF:

Coronaschutzverordnung ab 10.11. 
Coronaeinreiseverordnung ab 6.11. 
Coronabetreuungsverordnung ab 10.11.2020 
Bußgeldkatalog ab 10.11.

Die Landesregierung verfolgt weiter das Ziel, die Infektionszahlen mit passgenauen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Es gilt eine „Corona-Bremse“ ab 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz). Ab dieser Grenze stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen. In die Beratung ist in diesen Fällen auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales einzubeziehen.

Corona-Virus-Mutation in Dänemark festgestellt

Personen mit Wohnsitz außerhalb Dänemarks wird dringend empfohlen, die betroffenen Gemeinden nicht zu betreten. WEITERLESEN: Corona-Virus wurde von Nerzen auf Mensch übertragen

Corona-Gipfel im Kanzleramt

Über acht Stunden hat Kanzlerin Merkel am 14. Oktober mit den 16 Länderchefs beim großen Corona-Gipfel im Kanzleramt zusammengesessen

Merkel:

"Es geht nicht nur um die Frage des Gesundheitssystems - was der Gesundheit dient, dient auch unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Wegen der 250 Milliarden Neuverschuldung in diesem Jahr können wir uns auch ökonomisch eine zweite Welle nicht leisten und müssen alles tun, um wirklich die Infektionszahl im Griff zu behalten und die Kontakte nachzuvollziehen."

Söder nach Corona-Gipfel:

"Ein zweiter Lockdown würde erheblichste Schädigungen haben, würde den Wohlstand unseres Landes fundametal gefährden und für die nächsten Generationen dauerhafte Schäden verursachen... Leider sind wir dem 2. Lockdown näher, als wir es wahrhaben wollen."

Beschlüsse: 
• Sperrstunde ab 23 Uhr in allen Risikogebieten
• Maskenpflicht ab Inzidenzwert 35
• Weniger Teilnehmer bei privaten Feiern: maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner
• Entscheidung über Beherbergungsverbot erst nach den Herbstferien (8. November in Bayern)

Corona in der Winterzeit

Tipps, wie Sie auch zu Hause abwechslungsreich durch die dunkle Jahreszeit kommen. Probieren Sie neue Rezepte aus, suchen Sie die sportliche Herausforderung.

Was ist zu tun bei Corona-Fall an der Schule?

Über jede positive Testung im Umfeld jedes unserer Schulkinder werden wir als Schule vom Gesundheitsamt informiert. Wir erhalten dann auch eine genaue Anweisung, wie weiter verfahren werden muss.

Das betreffende Kind wird anschließend sofort isoliert und muss abgeholt werden, auch wenn es „nur“ Kontaktperson ist. Das Kind wird schnellstmöglich getestet.

Das Gesundheitsamt schickt die Familie (und damit auch das Kind) in Quarantäne. Auch wenn das Kind negativ getestet wird, bleibt es - wie alle Familienmitglieder - in Quarantäne.

Wird das Schulkind selbst positiv getestet, werden alle Personen, die in der Schule mit diesem Kind Kontakt hatten, sofort informiert, isoliert und ebenfalls getestet.

Zuversichtlich über die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Corona

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich zuversichtlich über die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Corona geäußert. „Wir werden wahrscheinlich so schnell einen Impfstoff haben bei einem neuen Virus wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte“, sagte Spahn im ZDF.

„in den nächsten Monaten und sicher im nächsten Jahr einen Impfstoff verfügbar geben kann“.

Spahn hält Maskenpflicht weiter für geboten

Auf Twitter schrieb er: „Ich verstehe die Ungeduld und den Wunsch nach Normalität. Aber das Virus ist noch da. Wo in geschlossenen Räumen der nötige Abstand nicht immer gesichert ist, bleibt die Alltagsmaske geboten.“

Die Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit:

Corona-Warn-App

Die App steht in den Stores von Apple und Google zum Download kostenlos bereit. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen, alles freiwillig.

Corona-warn-app

Corona-Warn-App, machen Sie mit!

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt:

„Die App macht die Kontakt-Nachverfolgung bei Infektionsketten schneller und besser. Und auch jetzt im Urlaub, mit vielen Deutschen auf einem Fleck, wird das einen Unterschied machen.“

Die neue deutsche Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist am Dienstag nach Angaben auf der Seite des Google-App-Store bereits eine Million Mal heruntergeladen worden.

Wichtig dabei: die sogenannte Risiko-Ermittlung aktivieren. Dabei geht es darum, mittels Bluetooth zu ermitteln, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Tippen Sie auf „Risiko-Ermittlung aktivieren“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster, dass Sie die Benachrichtigungen bei einer möglichen Begegnung mit einer infizierten Person aktivieren wollen.

folgenden Sie diesen Links zum Download:

Die „Corona-Warn-App“ für Android

Die „Corona-Warn-App“ für iPhones

Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offene Ganztagsschule entfallen auch im Mai

Auch in Greven wird im Monat Mai darauf verzichtet, Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Tagespflege und Offene Ganztagsschule zu erheben. Möglich macht das eine Dringlichkeitsentscheidung, der die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages in dieser Woche zugestimmt haben. Somit werden die Familien weiterhin entlastet.

„Es ist wichtig, die Eltern in dieser Zeit zu unterstützen. Das können wir gemeinsam – Kreisverwaltung und Politik - mit dem Verzicht auf Elternbeiträge schnell und unbürokratisch tun,“ freut sich Sozialdezernent Tilman Fuchs über die Entscheidung der Kreispolitik, die auch hier wieder gezeigt hat, dass sie in der Krisenzeit handlungsfähig ist. Während die Öffnung der allgemeinen Betreuungsangebote noch aussteht, ist die Notbetreuung inzwischen erweitert worden. So haben jetzt auch Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, einen Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat mit Wirkung vom 20. April 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) beschlossen.

Diese Fassung ist ab dem 27. April 2020 gültig.

https://www.greven.net/bildung_soziales_generationen/gesundheit/infos-corona-stadt-greven.php 

Alle Grevenerinnen und Grevener, die Geld für hilfebedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger geben wollen, werden von Ingrid Koling gebeten, auf das Hilfskonto der Stadt Greven mit der IBAN DE43 4035 1060 0072 9121 40 zu spenden.

Stichwort: Corona-Hilfe

Die Spenden werden dann in Lebensmittelgutscheine umgewandelt. Nach Kolings Rechnung als erfahrene Tafelchefin werden für jede Ausgabe von Gutscheinen, bei der alle Grevener und Reckenfelder Tafelkunden bedient werden können, rund 3000 Euro benötigt.

Keine Elternbeiträge durch die Corona-Schließung für Kita, Kindertagespflege und OGS

Die zuständigen Landesministerien und kommunalen Spitzenverbände haben sich am Donnerstag darauf verständigt, dass die Elternbeiträge des Monats April für Kitas, Plätze in Kindertagespflege und die Offene Ganztagsschule „erlassen“ werden. Land und Kommunen werden sich die Kosten teilen. Für die Stadt Greven bedeutet das im Monat April einen Ertragsverlust von rund 125.000 EUR, weitere 125.000 EUR wird das Land übernehmen.

Alles wird gut oder Wir bleiben Zuhause in Greven

Regenbogen der Hoffnung. Kinder in Italien und Spanine sollen als erste (lesen Sie hier weiter:) Regenbögen „gegen Corona“ gemalt haben. Viele Menschen haben die Idee auch in Greven übernommen, Eltern teilen die Werke unter dem Hashtag #RegenbogenGegenCorona in den sozialen Netzwerken.

RegenbogenGegenCorona

Auch hier wohnen Kinder, die in dieser schweren Zeit Zuhause bleiben müssen. Foto: wirin

Mann in Greven unter Quarantäne hustet Polizisten an

In Corona-Zeiten ist absichtliches Anhusten eine Körperverletzung. Am Freitag (20.03) ging durch einen Zeugen ein Hinweis bei der Polizei in Greven ein, dass zu einer Corona Party aufgerufen worden sei. Wie aus den sozialen Medien zu entnehmen sei, solle die Party am Freitag (20.03.) gegen 21.00 Uhr stattfinden. Der Aufruf zu dieser Party fand über eine private Rufnummer statt.

Die Polizei konnte schnell die Adresse zu dieser Rufnummer ausfindig machen. Es handelte sich dabei um eine Wohnung in der Halstrastraße. Die Polizeibeamten fuhren zu dieser Adresse und trafen dort auf eine 47jährige Frau mit ihrem 25jährigen Sohn.

Der junge Mann verhielt sich von Anfang an sehr aggressiv. Er hustete in Richtung der Beamten und sagte dabei, dass er sich in Quarantäne befände. Er habe Kontakt zu einem positiv getesteten Corona Patienten gehabt. Diese Angaben wurden offiziell bestätigt. Da sich die 47jährige Frau ebenfalls sehr unkooperativ verhielt, untersagten die Beamten jegliche Veranstaltungen in der Wohnung mit mehreren Personen. Darüber hinaus wurden das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt über diesen Sachverhalt informiert.

Die Polizeibeamten eröffneten gegen die Frau und den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und vorsätzliche Körperverletzung.

Angesichts der Corona-Krise hat auch die

Stadt Greven in enger Abstimmung mit dem Kreis und dem Land NRW bestimmte Maßnahmen ergriffen

um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Alle weitergehenden Infos dazu finden Sie hier, die Informationen werden in den kommenden Tagen laufend aktualisiert.

https://www.greven.net/medien/bindata/politik/amtsblaetter/Amtsblatt_08_2020.pdf 

Grevener Hallenbad ist komplett geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation hat der Krisenstab der Stadt Greven am Freitag entschieden, alle Sportplätze und -hallen für den Trainings- und Spielbetrieb ab sofort zu sperren. Für den Schulsport bleiben die Hallen und Plätze vorerst geöffnet. Das Grevener Hallenbad ist ab Freitag, 14:00 Uhr, komplett geschlossen – das gilt auch für den schulischen Schwimmunterricht.

Die Stadt folgt damit einer Empfehlung des Kreisgesundheitsamts. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Übertragung des Corona-Virus COVID-19 zu verlangsamen und besonders gefährdete Menschen vor Ansteckung zu schützen. Die Schließungen gelten vorerst bis Ende April.

Stadt Greven untersagt Publikumsveranstaltungen in städtischen Räumen

Der Krisenstab der Stadt Greven hat am Mittwoch entschieden, dass sämtliche Freizeit- und Kulturveranstaltungen in städtischen Räumen, die dazu beitragen können, das Corona-Covid-19-Virus weiter zu verbreiten, abgesagt bzw. untersagt oder verschoben werden.

Das betrifft, wie gestern bereits vom Kreis für alle kreisangehörigen Kommunen bekannt gegeben, alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt selbst als Veranstalterin auftritt. In Greven sind das etwa die Veranstaltungen der Stadtbibliothek oder auch Konzerte der Reihe „GrevenKlassik“ im Ballenlager. Die Entscheidung des Krisenstabs betrifft in Greven nun aber auch Veranstaltungen, bei denen die Stadt selbst nicht als Veranstalterin auftritt, für die aber städtische Räume genutzt werden, - also zum Beispiel alle geplanten Veranstaltungen im Kulturzentrum GBS.

Bei weniger als 1000 Besucherinnen und Besuchern liegt die Entscheidung über eine Absage nach dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums vom 10. März im Ermessen der jeweiligen Kommune. Im Sinne der Sorge um das Wohl der Bevölkerung und der eigenen Mitarbeiter hat die Stadt Greven nun so entschieden, dass Publikumsveranstaltungen in städtischen Räumen auch bei weniger als 1000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern abgesagt werden. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf der Erfahrung in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, wo sich auf einer Karnevalsveranstaltung mit „nur“ rund 300 Gästen etliche dieser Gäste mit dem Virus infiziert haben.

„Das Problem ist die Enge zwischen den Besucherinnen und Besuchern einer Veranstaltung. Wenn es räumlich keine Möglichkeit gibt, ausreichend Abstand voneinander zu halten, dann ist die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung mit dem Virus gegeben. In einem vollbesetzten Zuschauerraum ist so ein Abstandhalten kaum möglich, deshalb haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen in städtischen Räumen abzusagen oder zu untersagen“

sagte Bürgermeister Peter Vennemeyer zur Begründung der Entscheidung, die allen Beteiligten „nicht leicht“ gefallen ist, weil sie unmittelbar in das Leben vieler Menschen eingreift.
Die Stadt empfiehlt für Veranstaltungen in nicht-städtischen Räumen, vor allem zum Schutz von Risikogruppen, in der Regel ebenso zu verfahren.

Alle Maßgaben gelten erst einmal bis Ende April.

Der Grevener Wochenmarkt kann weiter wie gewohnt stattfinden, weil es sich um einen reinen Nahversorgungsmarkt handelt.


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Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2

Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2. Den Namen Corona (deutsch: Krone) trägt er wegen der kronenartigen Stacheln auf der Virusoberfläche. Foto: NIAID Rocky Mountain Laboratories (RML) / commons.wikimedia.org / gemeinfrei

 

 


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