Coronafälle und Quarantäne an Schulen in Emsdetten und Rheine

Das Tragen der Masken sowie das konsequente Abstands- und Maskengebot an den Schulen hat eine große Akzeptanz bei den Schülern. Foto: wirin

Emsdetten

Emsdetten. Übersicht der bestätigten SARS-CoV-2-Fälle und Quarantäne an Schulen.

In Nordrhein-Westfalen ist die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen ab dem 22. Februar geplant.

Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise. Es muss noch ein Konzept erarbeitet werden.

Dettener Elternbeiträge Kita, Kindertagespflege, OGS

Die Stadt Emsdetten hat noch nicht entschieden, ob und in welcher Form die Elternbeiträge für Kita, Kindertagespflege, OGS und andere schulische Übermittagsbetreuungen auch im Februar 2021 erlassen werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt vom vergangenen Wochenende.

Aktuell gehen bei der Stadt viele Nachfragen diesbezüglich ein. In den nächsten Tagen werden jedoch Informationen und Entscheidungen vom Land NRW hierzu erwartet. Unter anderem ist zu klären, ob der Stadt im Falle eines Erlasses der Elternbeiträge die Kosten vom Land erstattet werden. Sobald dies feststeht, sollen auch in Emsdetten die entsprechenden politischen Entscheidungen herbeigeführt werden. Im Januar 2021 hat die Stadt Emsdetten auf die Erhebung von Elternbeiträgen für Kita, Kindertagespflege und OGS sowie alle anderen schulischen Übermittagsbetreuungen verzichtet.

Dies entsprach seinerzeit der Empfehlung des Landes NRW. Die Regelung galt für alle Familien, unabhängig davon, ob und wie intensiv sie das Betreuungsangebot im Januar in Anspruch genommen hatten.

Für die coronabedingte Schließzeit der Schulen

empfiehlt das Schulamt Steinfurt folgende Onlineinhalte

Quellen für das internetgestützte Lernen:

www.schlaukopf.de 
www.hamsterkiste.de 
www.fragfinn.de 
www.amira-lesen.de 

Lage entspannt an den Schulen in Emsdetten

Nur vereinzelte Quarantänefälle gab es an den Schulen in Emsdetten. 

Für Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, und für deren Mitschüler gibt es nun einheitliche Regeln. Positiv getestete Schüler gemeinsam mit ihren Mitschülern - in der Regel die Schulklasse - sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden. Die betroffenen Schüler sollen dann nach fünf Tagen Quarantäne einen Schnelltest machen. Wer negativ ist, darf wieder in die Schule. Wer positiv ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, so lange bis der Test negativ ausfällt.

Coronafälle an Schulen in Rheine

An der Annette-Grundschule war Anfang Dezember eine dritte Klasse in Quarantäne nach einem positiven Test bei einer Person. 

Das evangelische Familienzentrum Jakobi Rheine meldete am 10. Dezember, dass ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Das Gesundheitsamt hat festgelegt, dass zehn Kinder und vier Kolleginnen aus dem Erzieherteam bis zum 21. Dezember in Quarantäne gehen müssen. 

Corona-Fall an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule

Bis zum 11.12.2020 haben sich lediglich vier Schüler*innen mit dem Corona-Virus infiziert, eine Übertragung habe in keinem dieser Fälle stattgefunden! Nicht einmal beim direkten Sitznachbar.

"Jede Klasse hat ihren zugewiesenen Bereich: Dadurch verhindern wir eine Vermischung der Klassen."

Am 28.10. wurde ein Corona-Fall in Schülerkreisen der EF bekannt. Der Schüler ist zweieinhalb Tage in der Schule gewesen. Sämtliche Lehrkräfte der Kurse des Schülers sind gesondert informiert worden. Engere Kontaktpersonen sind auch heute Vormittag vorsorglich nach Hause entlassen worden. Also Vorsorgemaßnahme wurde die gesamte Jahrgangsstufe EF (nur SchülerInnen) für den Donnerstag, 29.10.2020 frei gestellt.

Der Krisenstab hat beim letzten Corona-Fall an der MKG am 23.9. das gelungene Konzept der MKG ausdrücklich gelobt und unterstrichen, dass das freiwillige Tragen der Masken auch im Unterricht sowie das konsequente Abstands- und Maskengebot in diesem Fall dazu geführt haben, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Schulgemeinschaft in Quarantäne muss.

4231 Lehrkräfte waren in Quarantäne

Nach Zahlen des Schulministeriums vom 25. November waren von rund 2,5 Millionen Schülern in Nordrhein-Westfalen 5203 mit dem Coronavirus infiziert.

Unter den etwa 200.000 Lehrern gab es 721 Infektionsfälle.

Zum Stichtag 19. November waren 72.711 Schüler in Quarantäne und 13 Schulen sogar komplett geschlossen.

Trotz Pandemie konnten 95,4 Prozent aller Schüler vor den Weihnachtsferien im Präsenzunterricht lernen..

Bisherige Daten aus Deutschland gäben keinen Anlass, generelle Schulschließungen als „taugliches und angemessenes Mittel“ zur Pandemiebekämpfung anzusehen. Die belastenden Folgen selbst kurzfristiger Schulschließungen auf das Wohlbefinden und die Zukunftsperspektiven von Kindern würden in der Debatte zu wenig berücksichtigt, heißt es in der Stellungnahme, die vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unterstützt wird.

Größte Corona-Ausbruch an einer Schule

Das Corona-Geschehen an der mittlerweile geschlossenen Ida-Ehre-Schule in Hamburg-Eimsbüttel erweist sich als der größte bislang bekannt gewordene Ausbruch an einer Schule in Deutschland. Insgesamt 55 Personen seien positiv getestet worden, teilte ein Schulbehördensprecher mit. Die betroffenen Schüler stammten aus 25 Klassen, die jetzt komplett vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt worden seien.

Corona-Fall an der Johannesschule Emsdetten

Ein Mitglied des OGS-Teams der Johannesschule in Emsdetten wurde positiv auf Covid-19 getestet. Aus diesem Grund waren bis 27.11.2020 unter anderem alle Kinder der Klasse 3a und alle Ganztagskinder der 3b in Quarantäne und es fand keine reguläre OGS-Betreuung mehr statt. Für die Schüler wurde eine Testung angeboten, alle Ergebnisse waren negativ.

Corona-Fall am Gymnasium Martinum

gab es in November in der fünften Jahrgangsstufe, dadurch waren sieben Schüler in Quarantäne.

Davor wurde am 13. September eine Lehrkraft positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt hat für eine weitere Lehrkraft sowie fünf Schüler eine 14-tägige Quarantäne noch Mitte September angeordnet. Wesentlich für diese Entscheidung waren das Abstandhalten der Lehrkraft, das Maske-Tragen im Unterricht sowie intensiv das vorgenommene Lüften. 

 

Kein Anstieg der Corona-Infektionen durch Schulöffnungen nach den Sommerferien

Schulschließungen zählen zu den häufigsten und zugleich umstrittensten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Aktuelle IZA-Studie legt nahe, dass die Hygienemaßnahmen in deutschen Schulen funktionieren. 

Aufgrund der zeitversetzten Sommerferien in den Bundesländern konnten die Forscher die Auswirkungen der Schulöffnungen auf die SARS-CoV-2-Fallzahlen schätzen. Dazu verglichen sie die tägliche Differenz der Fallzahlen zwischen Kreisen in Bundesländern mit endenden Sommerferien bzw. mit weiterhin geschlossenen Schulen über die Zeit.

Nach dem Ende der Sommerpausen nehmen die relativen Zahlen der neu bestätigten Fälle in den Wiedereröffnungsstaaten im Verhältnis zu den (noch) nicht wiedereröffneten Staaten allmählich ab. Drei Wochen nach der Sommerpause macht die Differenz 0,55 Fälle weniger pro Tag aus.

Corona-Quarantäne für Schüler ist zulässig

Wer Unterricht bei einem mit dem Coronavirus infizierten Lehrer gehabt hat, muss nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf in häusliche Quarantäne. Dies entschied die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts in einem Eilverfahren und lehnte damit den Antrag eines Schülers in Oktober ab, der sich dagegen wehrt, dass er auf Anordnung des Gesundheitsamtes 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben muss. (AZ.: 7 L 2038/20)

Er hatte Unterricht bei einer positiv auf den Krankheitserreger Sars-Cov-2 getesteten Lehrkraft. Obwohl der Klassenraum gut durchlüftet wurde, gelte der Schüler damit als Kontaktperson der Kategorie 1 und müsse in häusliche Quarantäne, beschieden die Richter.

Zur Begründung hat sich die Kammer auf die Erkenntnisse und Orientierungshilfen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gestützt und ist dessen wissenschaftlicher Beurteilung gefolgt. Danach werden Personen, die sich gemeinsam mit einer infizierten Person in einem Zeitraum von mehr als 30 Minuten innerhalb eines geschlossenen Raumes mit schlechter Belüftung aufgehalten haben, unabhängig vom Abstand zu der Person und vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung den Kontaktpersonen der Kategorie I zugeordnet, für die das RKI eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen empfiehlt.

Kategorie 1: Sie haben sich rund 15 Minuten lang mit einem nachweislich Corona-infizierten Menschen unterhalten.

In einem umgekehrten Fall:

Lehrerin scheitert mit Antrag gegen Quarantäne

Eine Lehrerin muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Osnabrück in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv auf Corona getesteten Schüler ihrer Klasse hatte. 

Sie hatte argumentiert, die bis zum 22. Oktober angeordnete Quarantäne sei rechtswidrig, weil sie nicht als ansteckungsverdächtig anzusehen sei. Sie habe sich stets an die Hygienevorgaben, wie das regelmäßige Lüften und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes gehalten und den notwendigen Abstand eingehalten.

Was ist zu tun bei Corona-Fall an der Schule in Emsdetten?

Über jede positive Testung im Umfeld jedes der Schulkinder wird die Schule vom Gesundheitsamt informiert. Die Schule erhält dann auch eine genaue Anweisung, wie weiter verfahren werden muss.

Das betreffende Kind wird anschließend sofort isoliert und muss abgeholt werden, auch wenn es „nur“ Kontaktperson ist. Das Kind wird schnellstmöglich getestet.

Das Gesundheitsamt schickt die Familie (und damit auch das Kind) in Quarantäne. Auch wenn das Kind negativ getestet wird, bleibt es - wie alle Familienmitglieder - in Quarantäne.

Wird das Schulkind selbst positiv getestet, werden alle Personen, die in der Schule mit diesem Kind Kontakt hatten, sofort informiert, isoliert und ebenfalls getestet.

Corona-Fall und Quarantäne in der Geschwister-Scholl-Schule

mehrere Klassen und auch einige Lehrer*innen waren vor den Herbstferien betroffen.

Aus schulorganisatorischen Gründen – die Quarantäne endete für Schüler*innen und Lehrer*innen zu den unterschiedlichsten Zeiten – ist für die Jahrgänge 7-10 der

Wiederbeginn des Unterrichts wurde auf den 07.10.2020 gesetzt.

Corona-Auswirkungen an der Marienschule

Hier wurde Mitte September eine Lehrerin und ein Lehrer positiv getestet worden, die Kontakt zu mehreren Klassen hatten. Die Hälfte der Schule muss daher in Quarantäne, die restlichen Klassen haben Unterricht in der Schule mit einem reduzierten Vormittags-Programm.

Seit Montag, 28.09.20 findet der Unterricht wieder laut Stundenplan statt!

Zuletzt befand sich die Klasse 6b bis zum 14.10.2020 in häuslicher Quaratäne.

 

Alexander-von-Humboldt-Sekundarschule Mesum

Eine Schulklasse und weitere Schüler der Jahrgangstufe 9 waren in häuslicher Quarantäne bis zum 8. Oktober.

Die Präsenzzeit für die Jahrgänge sieben bis neun ist bis zu den Herbstferien auf die ersten vier Schulstunden begrenzt.

Maximilian-Kolbe-Gesamtschule - Der Krisenstab hat das gelungene Konzept der MKG ausdrücklich gelobt

am 23.9. wurde am späten Mittag der erste positive Corona-Fall innerhalb der Schulgemeinschaft der MKG bekannt. Das Kreisgesundheitsamt hat die Schulleitung um 13:30 Uhr darüber informiert, dass ein Oberstufenschüler an dem Virus erkrankt ist. Nachdem die Schulleitung bis spät am Abend im Daueraustausch mit dem Krisenstab des Kreises stand, wurde Stand 21:15 Uhr beschlossen, dass sich lediglich 11 Mitschüler*innen und eine Lehrkraft in präventive Quarantäne begeben müssen.

Der Krisenstab hat das gelungene Konzept der MKG ausdrücklich gelobt und unterstrichen, dass das freiwillige Tragen der Masken auch im Unterricht sowie das konsequente Abstands- und Maskengebot in diesem Fall dazu geführt haben, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Schulgemeinschaft in Quarantäne muss.

Hervorzuheben ist, dass die erkrankte Person zu jeder Zeit selbst rücksichtsvoll gehandelt hat und zusammen mit den direkten Kontaktpersonen (Schüler*innen und Lehrkräften) im Laufe des gestrigen Tages zu einer umfassenden Beleuchtung der möglichen Infektionskette beigetragen hat. Zu keinem Zeitpunkt haben betroffene Personen leichtfertig gehandelt, sodass der Krisenstab des Kreisgesundheitsamtes erfreulicherweise keine größeren Einschränkungen des Schulbetriebs vornehmen muss.

Die Käthe-Kollwitz-Schule wieder offen

Am Montagnachmittag (14.9.) hat die Schule den ersten Befund vom Kreisgesundheitsamt erfahren. Betroffen von dem Befund waren insgesamt sechs Klassen „in denen die Lehrkraft unterrichtet hat“. Die Schule teilte mit:

Am Dienstag, den 29.September, werden wir unseren Unterricht wieder als Präsenzunterricht nach Plan aufnehmen. Auch die Übermittagsbetreuung findet statt.

Auf Grund der momentanen Infektionszahlen werden wir, wie vom Gesundheitsamt empfohlen, die Mund-Nasen-Bedeckung auch wieder durchgängig tragen. Des Weiteren werden wir weiterhin für eine regelmäßige Durchlüftung der Räume sorgen, weshalb es wichtig ist, dass Ihr warm genug angezogen seid.

Seit Montag, den 21.09, fand Homeschooling statt.

"der Distanzunterricht ist von unserer Schulgemeinschaft sehr gut umgesetzt worden. Wir haben uns gefreut, dass wir so viele Schülerinnen und Schüler per Videokonferenz jeden Morgen begrüßen konnten."

Das Lehrerkollegium befand sich bis zum 28.September 2020, ebenso wie sieben Klassen (5c,6a,6b,6c,7a,9a,10b), in Quarantäne.

Das Arnold-Janssen-Gymnasium in Neuenkirchen hat keine Corona-Fälle

Der groß angelegte Massentest am Arnold-Janssen-Gymnasium hat keine weitere Corona-Infektionen ergeben. Der Kreis Steinfurt hatte über 700 Schüler und Lehrer auf dem Parkplatz der Schule testen lassen.


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